der Alte & die Lulatsch´s #dieCrew

 

Wie versprochen gibt´s heute mal einen „kurzen“ Abriss über die Bewohner unserer #altenneuenerstengemeinsamenWohnung #youremember.

  1. der alleinstehende ältere Herr

Achtung:  #heuteschwerekostfüreuch

Der alleinstehende ältere Herr wohnte vis-a-vis, aka. gegenüber, formerly known as auf der anderen Seite des Hausflurs #welchenwirfastniesaubergemachthaben #aberpsssssst. Ich nenne ihn den alleinstehenden älteren Herren, eigentlich hatte er aber ´ne Frau… sie hat gesprochen wie Nina Hagen und immer auf dem Balkon telefoniert #undgeraucht #imsommerzumindest. Sie mochte uns nie #wiegesagthausordnungwarnichtsounseres #hättengerndafürbezahlt, deshalb haben wir nie besonders Wert drauf gelegt, mit ihr zu kommunizieren. Er hingegen war ein sehr netter Mann, den haben wir auch immer freundlich gegrüßt. Whatforever, irgendwann war die Frau plötzlich weg, wir dachten sie hätte Schichtdienst oder sowas in der Art #hatmanmalbeinemtelefonataufmbalkonmitgehört. Wie sich später herausstellen sollte, war sie gestorben. #obeswohlamrauchenlag? Wir hatten davon nichts mitbekommen, verrückt! Wir haben auch nicht mitbekommen, dass der nun tatsächlich alleinstehende ältere Herr wohl sehr unter dem Tod seiner Frau gelitten hat #logisch #werwürdedasnicht. Man hat seine Enkel und Kinder immer mal bei ihm gesehen, sonst #wieimmer nicht besonders viel. Irgendwann, es muss kurz vor Weihnachten gewesen sein, saß ich auf der Couch und hörte im Flur jemanden schreien #dünnetürenyouremember, ich dachte erst, es waren wieder irgendwelche Partygäste der WGs im Haus, da wurde es im Hausflur auch schon mal lauter. Wie man halt so ist, bin ich natürlich nachschauen gegangen, hätte ja auch sein können, dass jemand Hilfe braucht #isklar #ichwareinfachneugierig. Der Tür-Spion, in der Zeit ein treuer Freund, hat mir den Blick auf eine offenstehende Wohnungstür und eine weinende Frau im Hausflur freigegeben. ich geb´s zu, da hatte ich dann schon ein ziemlich ungutes Gefühl (wohlgemerkt, da wussten wir noch nicht, dass seine Frau gestorben war). Ob wohl in unserer Bude alles ziemlich hellhörig war konnte ich nicht ganz verstehen, worüber geredet wurde. Als dann allerdings ein Krankenwagen ohne Sirene und Blaulicht und Polizei vorfuhren, da war mir dann schon klar, was da vorgefallen ist. Der Mann hat sich auf den letzten Weg #zuseinerfrau gemacht. Erst am nächsten Morgen, musste ich ein Gespräch zwischen dem Oberlulatsch #spätermehrdazu und dem Sohn des Verstorbenen mithören #gesprächefandengrundsätzlichvorunserertürstatt , in dem sich dann alles aufgelöst hatte. Wirklich traurig, da wohnt man nebenan und bekommt nix voneinander mit…kurz zusammengefasst: die Frau ist verstorben, der Mann war einsam und hat seinem Leben ein Ende gesetzt.

Schrecklicher Gedanke, schreckliche Geschichte!

 

Hinweis: #abhierwirdswiederwenigerdramatisch

  1. die Familie mit osteuropäischem Migrationshintergrund

Die Familie mit osteuropäischem Migrationshintergrund war immer sehr unauffällig, einzig der Vaterowski hat beim Verlassen des Hauses immer die Tür geknallt. #nobodysperfect Äußerst unspektakulär also, so wünscht man sich seine Nachbarn! #alsowirzumindest #nastrovje!

  1. WG 1 & WG 2

    Es gab also 2 WGs im Haus, grundsätzlich immer gute Voraussetzungen für Lärmbelästigung und nicht gemachte Hausordnung #oooops. Mich persönlich haben die allerdings nur sehr selten gestört #abundzunepartyisok. Einzig die Fluktuation #wohoowaseingeileswort war auffällig, gefühlt wurden da die Namen an den Klingelschildern wöchentlich ausgetauscht, inklusive zugehöriger Fahrräder, #habennahanderunigewohnt. Auch hier gibt´s nix Negatives weiter zu berichten.

  2. die „normale Familie“

    Was soll man sagen, für hallo und tschüss hat´s gereicht, #mansahsichselten, alle berufstätig, Kind Schüler und am Wochenende oft nicht da, die unauffälligsten Nachbarn, die man haben kann. #warwas?

      3. die Familie, deren Tochter nebenan wohnte

Tja, die Familie, deren Tochter nebenan wohnte, mein Lieblingsthema. Wie in jeder Hausgemeinschaft gab es auch in unserem Haus eine Partei #bzwzwei, die negativ auffiel. Sicher nicht schwer zu erraten, welche das wohl war #ichhabseuchaberauchleichtgemmacht. Die Lulatsch´s, so nennen wir sie einfach mal #siewarenallerechtgroß, bestehend aus Oberlulatsch, Frau Oberlulatsch und Tochterlulatsch samt Mann und #Labrador. Herr Oberlulatsch aka, die Müllpolizei, formerly known as die Hausordnungspolizei, berüchtigt für hundertfach ausgehängte Hinweis- und Anweisungszettel im gesamten Haus. #keinefahrräderabstellen #türimmerschließen #heutedranmitderhausordnung #kellerverschlossenhalten usw. #ihrkenntdas. Der unfreundlichste Vogel auf dem gesamten Planeten #sorry #notsorry, wusste immer alles besser, musste das auch mitteilen, fühlte sich berufen immer zu pfeifen, spät abends auf´m Balkon Gitarre zu spielen, seine Fahrräder unter einer Plane, direkt unter unserem Fenster zu parken und seine Gespräche grundsätzlich im Hausflur vor unserer Tür abzuwickeln. Das war der Oberlulatsch. Frau Oberlulatsch, eine für ihr Alter wirklich gutaussehende Frau #waszumteufelfandsienurandemvogel, hielt sich meist bedeckt, vermutlich war ihr das Ein oder Andere, dass ihr Mann da so trieb auch unangenehm. Man sah sie immer in Begleitung ihrer Tochter #immer #ichschwöre, womit wir auch zu Tochterlulatsch kommen… großgebaut und mit unglaublicher Treffsicherheit, was ihre geschmacklosen Klamottenkompositionen anging. Ganz das Gegenteil zu Frau Oberlulatsch. #leiderpechgehabt #cordminirockauflegginsmitstrickpullover. Tochterlulatsch wohnte neben ihren Eltern, warum macht man sowas? Diese Frage kreiste mir immer und immer wieder im Kopf herum, warum nur? Sie hing ständig mit ihren Eltern rum und ihr Mann schien da nix dagegen zu haben. #WIESO? Ich vertrete ja den Standpunkt, dass irgendwann der Zeitpunkt gekommen sein sollte, sich von seinem Elternhaus zu trennen. #justsayin. Der Oberlulatsch war also der Haussheriff und führte sich auch so auf, seine Frau war halt seine Frau und Seine Tochter, über die reden wir lieber nicht mehr. Nach dem Tod des älteren Herren kam noch ein nicht unerheblicher Nerv-Faktor hinzu, Familie Oberlulatsch okkupierte den gesamten Gemeinschaftsgarten und untermauerte die territorialen Ansprüche mit der Platzierung von Tischtennisplatten, Sitzecken, Rutschen, Schaukeln, Sandkästen und Hollywoodschaukeln. Familie Oberlulatsch war quasi die chinesische Regierung des Hauses und der Garten war das südchinesische Meer #ummalnenaktuellenbezugherzustellen. Unterm Strich bleibt zu sagen, dass Familie Oberlulatsch omnipräsent war und uns ziemlich auf den Zeiger ging!

 

Das war´s soweit zu den Mitbewohnern im Haus, im nächsten Blogpost geht´s in die heiße Phase, das Kind ist auf dem Weg…

Ein Gedanke zu “der Alte & die Lulatsch´s #dieCrew

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