Nicht die Mama #zuspät

Kita:

„…Die Begriffe „Kindertagesstätten“, „Kindertageseinrichtungen“ bzw. „Kita“ sind im weiteren Sinne Sammelbezeichnungen für Institutionen zur Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern. Diese werden von sozialpädagogischen Fachkräften #daranzweifleichpersönlichmanchmal in Gruppen betreut. Dabei handelt es sich neben Jahrgangsgruppen vor allem um altersgemischte Gruppen, die in der Regel drei bis fünf Jahrgänge umfassen…“ (Quelle).

Da sind die meisten von euch vermutlich von allein drauf gekommen #isklar.

Whatforever, wir alle #okesgibtAusnahmen müssen dürfen früher oder später  wieder ins Berufsleben einsteigen #kindersindteuer #abersorichtig, damit ergibt sich dann zwangsläufig die Frage: wohin mit den Bälgern?

Im Grunde gibt es 5 Möglichkeiten (korrigiert mich, sollte ich welche vergessen haben) :

  1. zu Denen gehören, die #wegenreichtumgeschlossen nicht arbeiten müssen, damit bleibt genug Zeit, sich selbst ums Kind zu kümmern
  2. im richtigen Rhythmus immer wieder neue Kinder „produzieren“ #mussmanmögen
  3. Großeltern oder andere Familienmitglieder als Kinderbetreuer einspannen  #schwierig #arbeitenbishundertundso
  4. die Dienste einer Tagesmutter in Anspruch nehmen #nichtdiemama
  5. das Kind in die Kita schicken

 

Das sind also die möglichen Optionen, jede davon hat natürlich ihre Vor- und Nachteile. Es gibt also mal wieder etwas zu entscheiden, ich bin ja Freund davon, einfach mal keine Entscheidungen treffen zu müssen, der Frau geht es ähnlich #ausanderemgrund #siekannsicheinfachnichtentscheiden #kennter. Ständig wird man gezwungen irgendwelche Entscheidungen zu treffen #ichhassemeinselbstbestimmtesleben #watnstress.

Zurück zum Thema, falls DU zu den Auserwählten gehörst, die sich nach der Geburt ihres Kindes #biszumschulalter mit voller Hingabe um die Nachkommen kümmern können, weil DU es finanziell nicht nötig hast arbeiten zu gehen, ich hasse bin neidisch auf dich #echtjetzt! Ob es pädagogisch sinnvoll ist, sein Kind nicht in die Kita, zur Tagesmutter, in die Vorschule oder sonst wohin zu schicken, dass muss am Ende des Tages jeder für sich entscheiden, da gehen die Meinungen ja ziemlich auseinander.

Diejenigen, die ihre Familienplanung noch nicht abgeschlossen haben, sind mit Variante Nummer 2 ziemlich gut beraten  #meineMeinung. Solange man die Abstände richtig taktet #klingtkomischisaberso klappt das super. Man muss halt bedenken, dass  irgendwann auch die großzügigste Familienplanung #fußballmanschaftvoll abgeschlossen ist.

Die Großeltern einzuspannen, das wäre für uns auch eine schöne Alternative gewesen, der Junior hätte nicht bei „Fremden“ sein müssen, wir hätten Geld verdienen können und Omas und Opas hätten viel Zeit mit ihrem Enkel verbringen können #winwin. Zu viel konjunktiv, leider…ungünstig, wenn die Großeltern arbeiten müssen und/oder 400km entfernt wohnen #grenzpolen. Den Meisten wird diese Möglichkeit also auch nicht gegeben sein, mal ganz davon zu schweigen, dass eine Ganztagsbetreuung jetzt auch nicht unbedingt immer nur „Zuckerschlecken“ für Oma und Opa wäre.

Bleibt also noch der Einsatz einer Tagesmutter (ich mag die Bezeichnung nicht – als ob #TheOneAndOnlyRealMuddi ersetzt werden könnte). Tagesmütter, man muss sie mögen. Ich persönlich hab so ein Bild von Tagesmüttern im Kopf (so ziemlich das selbe, wie bei Hebammen), dass jetzt nicht unbedingt meinem bevorzugtem Personenkreis zuzuordnen wäre #diplomatischausgedrückt #fallsjemandvorurteilebrauchtichhabgenug. Der Betreuungsschlüssel, eines der Wörter, dass seit der Geburt unseres Juniors Einzug in meinen Wortschatz gefunden hat, ist bei Hebammen auch nicht besser, als in den meisten Kitas. Dazu kommt dann noch, dass Tagesmütter allein arbeiten, sind sie also mal krank  muss man sehen, wie man sein Kind unterbringt. Da gibt es natürlich Regelungen, die stellen sich aber meist als irgendwelche „Krücken“ heraus. Das größte Problem ist aber tatsächlich #wirhättenesnichtfürmöglichgehalten, überhaupt eine Tagesmutti mit freien Kapazitäten zu finden. Scheinbar sind sie rar gesät, oder eben doch ziemlich gefragt…für uns kam eine Tagesmutti auf jeden Fall nicht in Frage.

Blieb also nur noch die Kita für uns #alsofürdendödel.

Wer schon einmal eine Kita gesucht hat, der weiß,dass das der absolute Hass ist #ichschwöre, es geht mit den unterschiedlichsten Betreuungskonzepten los, die man für sein Kind zur Auswahl hat, dann muss man einen Träger Aussuchen und sich entscheiden #dahabenwirswieder #jedemengeentscheidungen, was man bevorzugt, Nähe zur Wohnung oder Konzept der Einrichtung.

Ich muss zugeben, bevor das ein Thema bei uns wurde, war es kein Thema für mich, ich hab mich NULL mit dem Thema beschäftigt, bevor der Junior im Anmarsch war #warumauch. Wir haben uns gegen eine Einrichtung entschieden, in der unserem Sohn beigebracht wird, wie man seinen Namen tanzt #ihrwisstwovonichrede #schonwiedereinvorurteil, wir haben uns auch gegen eine Einrichtung entschieden, in der die Kinder im Wald kacken gehen #sorry #notsorry. Wir haben uns, ihr mögt uns jetzt für schlechte Eltern halten, für die Einrichtung entschieden, die am nähesten an unserer Wohnung lag. Das hatte schlichtweg praktische Gründe, heutzutage hat man jede Menge Stress, teilweise weite Wege und kaum Zeit zwischen verschiedenen Terminen #spontanfälltmirdababyschwimmenein #davonerzählichspätermal. Da hat es für uns keinen Sinn gemacht noch zusätzlich einen Stressfaktor, in Form einer weitentfernten Kita, in unseren Alltag einzubauen.

Die Entscheidungsfindung, welche der oben genannten Varianten von uns gewählt würde, fand während der Schwangerschaft statt, alles andere wäre auch viiiiiiiiel zu spät. #ichwiederhole #vielzuspät. Als mahnendes Beispiel möchte ich hier direkt mal uns anführen #obwohlwirjasonstimmereinschillerndesbeispielfürallespositivesind #isklar.

Einen Krippenplatz zu bekommen war kein Problem, da haben wir die Wunschkrippe beim Jugendamt mitgeteilt und sie auch relativ schnell bestätigt bekommen.

Was den Kindergartenplatz betrifft, haben wir allerdings die unglaubliche Frechheit besessen, unseren Sohn erst eine Woche nach der Geburt #1Wochefrühchenstation #youremember bei der Kita unserer Wahl anzumelden. Um genau zu sein also 723 Tage bevor der Junior hätte in den Kindergarten gehen können. Im Nachhinein betrachtet sind wir natürlich wirklich spät dran gewesen #nicht!

Es kam also so, wie es kommen musste, uns wurde schon direkt bei der Anmeldung gesagt, dass wir für den angepeilten Zeitpunkt keinen Platz bekommen würden, #dashatmanvomtrödeln und dass es auch für die Monate danach schon eine Warteliste gab. Mein erster Gedanke: Scheiß die Wand an #pardon.

Achtung:

Hiermit möchte ich Alle, die sich hier her verirren und noch keine Kinder haben, eindringlich darauf hinweisen, dass sie sich um Gottes Willen rechtzeitig für einen Kita-/Krippenplatz bewerben sollten #gelegentlicheAnrufeundSpendenerhöhenauchdieChancen #justsayin.

Bei den Kindergartenplätzen ist es bei uns so, dass es keine zentrale Stelle gibt, die den Bedarf unter Kontrolle hat. Das heißt für die frisch gebackenen Eltern, dass diese sich direkt beim Wunschkindergarten anmelden müssen, um evtl. einen Platz zu bekommen. Das Problem bei diesem Verfahren ist allerdings, dass man normalerweise #außerbeiablehnung nicht sofort Bescheid bekommt, ob man einen Platz bekommen hat. Dieser Umstand führt dazu, dass natürlich alle Eltern nicht nur bei einer Einrichtung Bedarf anmelden, sondern bei mehreren #sicheristsicher, dadurch  ist dann jedes Kind bei mehreren Einrichtungen registriert und nimmt in jeder einen Platz weg. Ganz großer Kackmist! #Sorry #notsorry.

Also wer sich diesen Mist ausgedacht hat, dem wünsche ich höchstpersönlich Bettwanzen!

Whatforever, den Krippenplatz hatten wir ja erstmal sicher. Der Rest würde sich schon irgendwie ergeben #LebenamLimit.

Sicher war auch #mieseÜberleitungiknow, dass die Eingewöhnung nicht so doll werden würde. Die Frau hatte nämlich gerade einen neuen Job angefangen und damit gleichzeitig ihre Elternzeit um zwei Monate #diefürdieEingewöhnung verkürzt.Wie in der Probezeit üblich, hatte sie nicht die Möglichkeit Urlaub zu nehmen, die Eingewöhnung ist also an mir, bzw. der Oma #dankeoma hängengeblieben.

Die Einrichtung unserer Wahl hatte leider ein Eingewöhnungsprozedere, dass echt zum abgewöhnen war #sorry #dermusstesein. 4 Wochen sollte die Eingewöhnung dauern. Einen Monat! Stellt euch das mal vor. Ich war ja völlig von den Socken, 28 Tage, 672 Stunden Eingewöhnung #kamunsziemlichlangvor #aberwassollmanmachen. 4 Wochen Eingewöhnung  also, die ersten zwei Wochen bestanden im Wesentlichen daraus , dass das Kind für eine Stunde in seine neue Gang  #Rotznasen #überallRotznasen #Bazillenschleudernsoweitdasaugereicht gesteckt wurde, anfangs die ganze Zeit mit Papa, dann mit kurzen Unterbrechungen von bis zu zehn Minuten, auch mal allein. Das ganze musste natürlich in voller Höhe bezahlt werden #erhöhterbetreuungsaufwand #isklar. Wir kamen also nicht voran, die Erzieherin meinte zwar immer: „der Junior macht sich richtig gut“, allerdings hat das den Eingewöhnungsvorgang leider nicht beschleunigt. Es kam wie es kommen musste, der Junior wurde krank #keinwunder #dieobligatorischeKrankheitzurEingewöhnung.

Ich muss das jetzt nochmal thematisieren, ich war so schockiert von diesen ganzen Körperflüssigkeiten, jedes Kind hatte ne Rotznase #mindestens, oder Husten, gepaart mit dem Fehlen von KörperMundbeherrschung, was dann fliegende Rotzefäden zur Folge hatte. Wie soll man da gesund bleiben? Ich bewundere ja die Erzieherinnen, dass die da nicht dauerhaft in so Schutzanzügen gegen biologische Kampfstoffe rumlaufen #ichhättemireinengewünscht #Teletubbyolé.

Whatforever, Junior hat es also erwischt #HustenSchnupfenHeiserkeit #kennter #ImmunsystemTraining, er war also eine Woche nicht zur Eingewöhnung. Das hatte dann zur Folge, dass wieder bei Null begonnen wurde. Ernsthaft, er muss sich ja wieder neu an die neue Bezugsperson gewöhnen. Ich bin ja ein Freund einer vernünftigen Eingewöhnung, aber man muss es auch nicht übertreiben #justsayin.

Nach einer weiteren Woche durfte Junior dann zum Essen bleiben, Essen gab´s halb zwölf, danach durfte er aber nicht zum Mittagsschlaf bleiben. Es war dann immer so gegen Zwölf, er hatte  bis dahin einen für ihn mega-anstrengenden Tag #vonzehnbiszwölf, er war satt und müde, und musste dann abgeholt werden. Wie sich der Heimweg gestaltete muss ich  nicht weiter erläutern #nichtlustig. Für mich nach wie vor absolut nicht nachvollziehbar!

Die Zeiten, die der kleine Herr dann allein in seiner Gang verbrachte wurden Stück für Stück angehoben, in der 5. Woche der Eingewöhnung durfte die Oma #ichmusstemalwiederaufarbeiterscheinen dann auch mal für ne Stunde nen Kaffee trinken gehen #toooooooll. Das ging dann bis zur 6. Woche weiter so und endete darin, dass doch tatsächlich für die letzten zwei Tage geplant war, den Junior auch mal in seiner neuen Hood schlafen zu lassen. 2 Tage! Also 2 mal Mittagsschlaf #daskasmunsdannetwaswenigvor. Er hat geschlafen wie ein Stein, muss also  doch lang genug gewesen sein. #FürirgendwasmussdieAusbildungjaauchgutsein.

Wir hatten nun also ein Kitakind #woohoo!

Im nächsten Post werd´  ich dann unsere bisherigen Erfahrungen in der Kita mit euch teilen.

 

 

 

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