Hassliebe

Eine Woche ohne Instagram.

Wie würde es wohl sein, ohne Hashtags, Kommentare, Likes, Nachrichten und Stories? Die Frage hab ich mir schon öfter gestellt und kurzerhand beschlossen mich selbst nicht länger im Dunkeln zu lassen. Ich habe es einfach ausprobiert.

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Man könnte meinen, dass das ja nicht so schwer sein könne, schließlich habe ich es 26 Jahre ohne Instagram ausgehalten, mindestens! Instagram gibt es nun seit 2010, macht rechnerisch 26 Jahre nach Handbier-Geburt (sollte m. M. n. die neue Zeitrechnung werden). Der Dienst ging als erstes in den US of A an den Start und die meisten von uns haben das Potential natürlich nicht gecheckt und sind nicht direkt auf diesen unaufhaltsamen Zug aufgesprungen. Für mich persönlich begann die Insta-Reise mit einem Account im Jahr 2014, auf dem ich Bilder meiner Heimatstadt gepostet habe (den gibt´s übrigens immer noch…), anschließend hatte ich einen Account, auf dem ich jeden Tag ein Selfie hochgeladen habe. 365 Tage lang, quasi ein Kunstprojekt wenn man so will…kam aber nicht sonderlich gut an #werhättedasgedacht.  „MeMyselfAndI“ hieß dieser Account, heute gibt es ihn zum Glück nicht mehr!

In 2015 hab ich dann „Handbier“ ins Leben gerufen und so ziemlich alles gepostet, was mich irgendwie interessiert hat, Türen, Essen, Gebäude, Symmetrie etc. Der aufmerksame Leser wird jetzt vielleicht schon festgestellt haben, dass der Dödel himself auch in 2015 geboren wurde; daraus entwickelte sich dann auch die Richtung, in die sich mein Account seitdem entwickelt hat. Ich hab also nach der Geburt des Dödels hauptsächlich Bilder von ihm, bzw. von uns gepostet. Ihr kennt das, das eigenen Baby ist das schönste und es dreht sich ja sowieso nur noch alles ums Kind.

Irgendwann hatte ich dann meine bessere Hälfte so lange bequatscht (sie ist die lustigere von uns beiden), dass sie auch einen Account gestartet hat, der dann auch ziemlich schnell Followerzahlen-mäßig an meinem vorbeizog…Frauen untereinander mögen sich augenscheinlich schneller mal als „fremde Männer“ #isklar #wieimechtenLeben. Die Frau  hat sich dann allerdings, so schnell wie sie kam,  auch wieder von Insta verabschiedet. Sie hatte einfach keinen Bock mehr auf das ständige Posten von Bildern (wobei die Bilder nicht wirklich das Problem waren, ich hab die Kamera nämlich immer dabei) und liesst/guckt nun nur noch, was ihr da so treibt #hand_wie_fuss_is_watching_you.

Ich hab es mir in der Folge also zur Aufgabe gemacht, ihren Part zu übernehmen, das lief dann, sagen wir mal, relativ schleppend an. Vermutlich lag das einfach daran, dass Männer eben keine Frauen sind #ErkenntnisdesTages und dementsprechend natürlich auch von ganz anderen Dingen bewegt werden (wir reden hier nicht von Fahrzeugen #isklar).

Machen wir uns nichts vor, wir freuen uns alle, wenn die Follower-Zahlen steigen und es mehr Leute gibt, die die eigenen Beiträge wertschätzen, kommentieren und liken…dementsprechend habe ich mir natürlich überlegt, was ich nun machen könnte, um ein bisschen erfolgreicher #nochweitvomFameentfernt zu werden. Ergebnis war, dass ich nur noch schrieb, was mich interessierte, was mich bewegte, was mir gerade im Kopf rumging und was mir Spaß machte…ich dachte nicht mehr darüber nach, was den ganzen Insta-Muddis #dasseidihr gefallen könnte, sondern machte nur noch mein Ding.

Mit dieser Einstellung kam dann auch etwas Bewegung in die Followerschafft und mit nem Feature von einer relativ bekannten Insta-Königin (den Namen muss ich vermutlich nicht erwähnen) hab ich „über Nacht“ gute 1.000 Follower hinzugewonnen, mein Handy ist förmlich explodiert, ein tolles Gefühl, ich geb es zu.

Nach der ersten Euphorie ist allerdings auch relativ zügig wieder Ruhe eingekehrt und die ein oder andere hat sich ziemlich schnell verdückt #damitwarzurechnen.

Ich habe einige nette Menschen auf Insta kennengelernt und, ich nenne es mal #DigitaleFreundschaften, geknüpft. Allerdings ist auch hier nicht alles Gold was glänzt, es wird gezickt was das Zeug hält, es wird kräftig die Werbetrommel gerührt, es wird kooperiert, es wird „gewinnspielt“ #WortDesTages, verlinkt, in Kommentaren/Posts/Stories erwähnt, gemeckert, gefolgt und entfolgt.

Nach einer gewissen Zeit ging mir dieses ganze „Follow for Follow“, „like for like“ (an dem ich mich nie beteiligt habe, weil ich es schon immer Scheiße fand) schon ziemlich auf die Nüsse #sorry #notsorry. Eine Situation hat für mich persönlich dann dazu geführt, (bzw. den Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte, dargestellt) dass ich Insta den Rücken gekehrt habe.

Eine dieser #DigitalenFreundschaften hat einen bekannten Insta-Dad (auch hier muss ich den Namen sicherlich nicht erwähnen) mal wieder so in höchsten Tönen abgefeiert, dass ich mich genötigt sah einen Kommentar abzugeben:

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Don´t believe the Hype, oder eben etwas sinngemäßes…ich persönlich finde einfach dieses Gehype, egal von Wem oder Was, ziemlich beknackt.  Die #DigitaleFreundin war natürlich not amused und es gab Feuer!

Ich habe dann für mich festgelegt, dass ich eine digitale Freundin weniger habe (hatte keine Lust mich wegen so nem Mist mit irgendwem rumzustreiten) und bin ihr „entfolgt“ (obwohl ich ihren Account eigentlich ziemlich gern besucht habe). Das wiederum hat die digitale Freundin so aufgeregt, dass sie die vorhin schon mal erwähnte „Insta-Königin“ mit ins Boot holte, welche NATÜRLICH auch zum TEAM-IstaDAD gehörte #wissterBescheid. Somit hatte ich also 2 Instafreunde weniger, die seitdem dann auch nie wieder auf meinem Account gesehen wurden (obwohl ich doch so cool war #klar). Der Insta-Dad hatte einfach mehr Fame, was wiederum natürlich dem eigenem Fame (Fame ist so ein beknacktes Wort, oder?) zugute kam. Die ganze Werbung, das „Gehate“ (wenn Mutti das hier liesst, versteht sie nur Bahnhof), die Zickereien, der Hype um einzelne Personen, und eben diese, für mich unschöne Begebenheit, haben also dazu geführt, dass ich meinen Account gelöscht habe. Weil ich einfach sauer war, enttäuscht, genervt, eben alles zusammen irgendwie.

Das war´s dann also?

Vorerst ja!

Wie gesagt, ich war doch ziemlich ernüchtert, wie nervig dieses Social-Media doch seien kann. Dazu muss vielleicht gesagt werden, dass ich beispielsweise auch nicht auf Facebook vertreten bin (das nutzen meine Eltern, da will ich nicht sein). Whatforever, ich war instabstinent, wenn man so will… irgendwie hat es mir dann aber doch gefehlt, weil es eben nicht nur aus Gehype, Gebashe, Werbung und blöden Kommentaren bestand.

Ich habe also nach einer Auszeit von ca. 2 Wochen beschlossen, dass ich es noch einmal versuchen wagen würde. Weil mir die ganzen netten Leute (z.B. Die hierDie hier, Die hier, Die hierDie hier,  oder Die hier, (+ natürlich noch viele viele Andere) die man ja unbestritten auch kennenlernt, dann doch irgendwie gefehlt haben, wie auch die Likes, die Kommentare und das Schreiben an sich.

Zusätzlich hab ich mit dem Neustart bei Insta dann auch noch meinen Blog hier gestartet, Man(n) hat ja auch einiges zu erzählen, und bei Insta hat man einfach immer so wenig Zeichen zur Verfügung #ihrkenntdas.

Da war ich also wieder, Handbierzweipunktnull war geboren, knapp 33 Jahre nach Handbier-Geburt. Besser, schöner (lasst es einfach so stehen), schlauer und redseliger, als je zuvor. Knapp 4 Monate später hab ich zwar noch nicht wieder die Anzahl an Followern, wie vor dem Handbier-Exotus, allerdings sind alle, die mir folgen (mit Ausnahme der ganzen Online-Shops für Wimpel/DIY-Ketten/Kindermöbel und co.) selbst „erarbeitet“ und Follower, die mir folgen, weil sie mich mögen (das rede ich mir zumindest immer ein). Darauf bin ich stolz, denn nicht die Anzahl der Folllower, sondern die Qualität ist ausschlaggebend!

#jadaswareinKomplimentaneuch

Ich versuche mich seit meinem Neustart immer daran zu erinnern, dass auch die Accounts der „Könige“ und „Königinnen“ von Instagram nur von Menschen betrieben werden, die genauso kacken gehen, wie alle anderen auch. Ich versuche daran zu denken, dass ich nicht netzwerken muss, weil ich unbedingt Werbung für Kinderwagen, Trinkflaschen, Kindermöbel, Mehrwegbinden, Häkeltischdecken, Nahrungsergänzungsmittel, Kinderbücher, Nagelpilz-Cremes oder Armbänder auf meinem Account machen möchte. Ich mache das einzig und allein, weil ich Spaß daran habe. Ich habe nämlich schon einen „richtigen“ Job, von dessen Erlös ich mir im Zweifelsfall auch ne Häkeltischdecke kaufen könnte.

Doch trotz dieser Vorsätze gibt es nach wie vor Dinge, die mir einfach nur auf die Nüsse gehen! Womit wir wieder bei der Werbung wären, gefühlt nach jedem 2. „realen Post“ (ja, darüber kann man sich streiten…sagen wir mal, nach jedem unbezahltem Post) gibt´s einen Werbe-Post (mein persönliches Highlight, welches ich ständig zu sehen bekomme: „…wir bringen Ihren Beton zum leuchten..:“)  Gleiches Spiel auch in den Stories. Ich vermute mal der Rubel rollt da ganz gewaltig! Freut mich für Marky Mark, für mich selbst eher so meehhhhh. Dann kommen da noch die Werbe-Posts dazu, die die Leute so raushauen, denen ich folge…ziemlich viel, wenn man das mal alles zusammen nimmt.

Ich hab mir für mich die Strategie zurechtgelegt, jede bezahlte Werbung bei Instagram als Spam zu melden (macht sicher, also ganz sicher sogar, überhaupt keinen Sinn, aber ich kann nicht anders #Monk) und die Sponsored-Posts der „lieben Insta-Muttis“ (Nummer 1 unter den Anfangssätzen in den Instatories) werden ignoriert.

Wogegen ich allerdings noch keine Strategie finden konnte, die mir auch wirklich hilft, ist die Tatsache, dass Instagram, bzw. die Nutzung, wirklich unglaublich viel Zeit und vor allem Gedanken in Anspruch nimmt. Ich frage mich ernsthaft, wie das einige von den besonders aktiven Insta-Muddis machen!? (Erklärungen gern ausführlich in die Kommentare, ich würde mir gern ein paar Tricks abschauen). Selbst in Elternzeit hat man doch eigentlich nicht so viel Zeit, oder? Ach und überhaupt, was haben die alle für Handyakkus? Wenn ich zwei Videos aufnehme und die in die Stories hochlade, dann is aber Polen offen in Akkudistan! [Memo an mich selbst: du brauchst einen riesen AkkuPack!]

Anyhow, zurück zum Thema! Oft erwische ich mich dabei, dass ich denke: „Mensch, das wäre jetzt etwas, dass man posten könnte.“ Hier sehe ich für mich die größte Gefahr. Ich möchte nicht irgendwann aufwachen und feststellen, dass ich mein Leben, dass ich unser Leben, das Aufwachsen des Dödels irgendwie verpasst habe, weil ich damit beschäftigt war alles in irgendeiner Form festzuhalten.

Das ist auch der eigentliche Grund für meine kurze Insta-Pause gewesen. Die Auszeit hat mir auf jedenfall dabei geholfen herauszufinden, ob Insta weiterhin meine Plattform bleibt.

Nach einer Woche Instabstinenz (ok, ich hab ab und zu kurz in die Stories reingelunzt [max. 5 Minuten am Tag], ich geb´s zu), kann ich nun sagen, dass es schön war nicht über Instatauglichkeit, oder Ähnliches nachdenken zu müssen. Es war schön jeden Moment zu genießen, oder auch zu verteufeln (der Dödel war zwischenzeitlich mal ziemlich mies drauf, da hätte etwas Ablenkung sicher gut getan). Andererseits hab ich die schönen Bilder, bzw. den ein oder anderen witzigen Kommentar schon auch vermisst.

Lange Rede, kurzer Sinn:  ich bleibe, vermutlich aber weniger aktiv als bisher, um einfach einen gesunden Mittelweg zu finden.

 

Insta ist und bleibt einfach meine

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15 Gedanken zu “Hassliebe

  1. firlemaedchen schreibt:

    .Best friends on insta gibts nur wenn die Followerzahl stimmt! Gedankenatelier (glaub ich zumindest, keine Ahnung von Bloggern und Namen sind sowieso so ein ding) hat dazu mal was geschrieben. Digitale Freundschaften auf Instagram haben oft halt auch was damit zu tun wie nützlich/ medienwirksam die bff gerade ist.
    Und ich erkenn mich in vielen Punkten wieder. Der Moment der eigentlich genossen werden sollte wird durch den Gedanken „oh das könnte ich posten, schnell ein Foto gemacht“ kaputt gemacht. und wenn man sich dann den Kindergarten von ich mag dich- ich mag dich nicht- ich mag dich nur wenn du mich drölfzig mal erwähnst, gibst dann raubt einem das doch zusätzlich Energie die man zum Ballspielen, oder um mal mit seinen „realen“ Freund nutzen könnte. Ich mach gerade aus privaten Gründen Pause, mir ist diese Energie und die Lebenszeit gerade wichtiger- aber so ganz ohne kann ich auch nicht.

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  2. bedenkestehts schreibt:

    Hab ich richtig verstanden? Weil der Torben-Etienne dem Jeremy-Pascale mit der Schippe auf den Kopf gekloppt hat und Callipso-Maike es nicht gut fand, gibt es den aktuellen Account? Ich hab echt nur die Hälfte verstanden. 😅
    Instagram ist ein netter kleiner Zeitfresser. Ich frag mich auch wie es einige machen, am Tag 10 Bilder mit Text hoch zu laden. Bei mir passiert entweder nichts postenswertes, es ist nicht die Zeit da einen Beitrag zu verfassen oder das Essen war zu lecker und es gibt kein Bild vom noch gefüllten Teller.
    Ich nutze die App gern, verpasse aber – wegen dem echten Leben – die Hälfte der Dinge die bei den anderen passieren. (Schlechter Follower, ich weiß)
    Am meisten gehen mir tatsächlich die Stories auf den Keks. (Warum auch nen Dreizeiler schreiben, wenn man eine halbe Stunde Videomaterial online stellen kann, in dem es nicht mehr Inhalt gibt.)
    Ich suche noch den gescheiten Umgang und meinen Weg mit dieser App. Wahrscheinlich wird mir niemand auf absehbare Zeit eine Kooperation für einen Thermomix antragen (dafür hab ich tatsächlich mal angefangen 😂), Spaß macht es mir trotz allem.
    Hassliebe halt…

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    • nocheinpapa schreibt:

      Nääää, weil Torben-Etienne Jeremy-Pascal so gehyped hat, dass ich da eingreifen musste, und dafür dann gerügt wurde, dass dann im Zusammenspiel mit Spam, Gehate, Neid… hat mich einfach zu Tode genervt! Falls ich irgendwann mal nen ThermoMix-Angebot bekomme, ich werde an dich denken ☝🏻

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  3. Klaudia bloggt... schreibt:

    Ich kann dir eigentlich nur beide Daumen nach oben geben für diesen Text, denn ich kann mich zu gut damit identifizieren! Ich frage mich auch manchmal, wie die Insta-Mamis und auch der ein oder andere -Papi das so machen – dauerpräsent in den Stories, mehr als ein Foto pro Tag 😶 ob die einen exklusiven Extravorrat an Zeit pro Tag zur Verfügung haben? Ich versuche die Tage und die Zeit mit meiner Maus so viel es geht zu genießen ohne ihr oder uns ein Handy vor’s Gesicht zu halten… Und poste auch mal ein paar Tage nichts, wenn mir nicht danach ist. Für diejenigen, die anscheinend wirklich ihren Lebensunterhalt damit bestreiten, oder die gerne einmal so ein „Influencer“ werden wollen scheint es keinen anderen Weg zu geben, als dauernd on zu sein & alles zu teilen. Für mich ist Insta ein Hobby, ein bisschen Spaß. Und ich spiele nach keinen Regeln, außer meinen eigenen 😊.
    Und zu den Kooperationssachen sage ich jetzt auch nix – da kann ich mich nur um Kopf und Kragen reden…😅🙈

    Mach weiter so! Denn so bist du echt und echt ist einfach sympathisch 😉!

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  4. froileinrockvanroll schreibt:

    Mit Abstand das alleralleroberbeste, was ich je auf einem mit Insta in Verbindung stehenden Mamablog gelesen haben! Sind wir doch mal ganz ehrlich und ich sehe das genauso krass, wie sich das jetzt vielleicht liest, aber diese ganzen „berühmten“ Instamamas verkaufen für ihren Fame und ein paar #prsamples doch nichts anderes als ihre reale Seele und im schlimmsten Fall die ihrer Kinder noch dazu.

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    • nocheinpapa schreibt:

      Der/die ein oder andere bekommt sicherlich auch noch mehr als ein paar PR-Samples, nichts desto trotz ist der Preis schon ziemlich hoch, der dafür gezahlt wird…kann ich nur absolut zustimmen!

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  5. wutzhans schreibt:

    Auch wenn es wahrscheinlich nutzlos ist, sich hier unter den Lobhudlern einzureihen – sehe ich ganz genauso.
    … und wenn man etwas (in meinen Augen zu recht) kritisiert, steht man gleich als sogenannter „Hater“ da. Ich frage mich das ein oder andere Mal, ob die „Hater“-Kommentare – die es zweifellos geben muss in einer normalen Welt – von den „Influencern“ () akribisch rausgesucht und gelöscht werden. Falls ja, was für eine Verschwendung von Lebenszeit… Und wenn nein, dann scheint es wirklich eine absolute Wohlfühlblase zu sein.
    Soviel wollte ich jetzt eigentlich nicht schreiben, aber was solls…

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  6. synapsenfasching schreibt:

    Da bin ich ja heilfroh, dass der erste Vorsitzende meines Fanclubs uns weiterhin erhalten bleibt 😁

    Ich bin sehr vielen was Du schreibst völlig auf Deiner Seite, aber das muss ich glaube ich nicht detailliert ausschmücken, denn ich glaube unsere Gedanken und Meinungen über vieles was bei Instagram passiert sind sehr ähnlich.
    Ich finde es unglaublich schade, dass viele Accounts, welche einem mit viel Authentizität und ihren „mitten aus dem Leben“ Geschichten, in welchen man sich oft wiedergefunden hat und einem mit der Zeit ans Herz gewachsen sind…nun mehr und mehr zu einer Dauerwerbesendung der gestellten Bilder mutieren. Auf Verlosung folgt Werbung, auf shout out for shout out ein arrangierter followfriday, der Unterarm wird zu einer Litfaßsäulen für Modeschmuck und die Glaubwürdigkeit für Pre-Samples an den Teufel verkauft. Vieles dreht sich nur noch darum, den eigenen Marktwert zu pushen.

    Aber es gibt auch ein kleines verborgenes „Insta-Schlumpfhausen“ dem all der Hype nichts ankann. Dort treffen sich Menschen, die Lust auf Menschen haben…und gänzlich ohne einen Blick auf die Zahlen, ohne Inszenierung und vor allem ohne Filter auskommen. Da wird geschnackt, gebummelt, ungeschminkt Arschbomben gemacht, gelacht, geweint, ehrlich diskutiert und sich einzig über den Aspekt gefreut, dass Instagram als Verbindungsglied fungierte, sich überhaupt kennengelernt zu haben. Daher…Freundschaften nur wenn die Quote stimmt….da kann ich leider nich d’accord gehen.

    Zu den Königinnen und deren Gefolge kann ich leider gar nichts sagen, denn dies bewegt sich wohl in den Sphären, welche mich nie tangiert haben. Aber da die Zusage auf die Selbsteinladung der wehrten Gattin noch steht, würde ich mich freuen mal den Gossip der oberen Zehntausend mal bei einem alkoholischen Kaltgetränk erzählt zu bekommen. Auch weil ich es großartig finden würde, wenn mein Mann sich mal den ganzen Abend etwas zu einem Thema anhören müsste, von dem er keine Ahnung hat…so wie es mir schon oft bei ihm erging 😉

    Lange Rede, kurzer Sinn….welcome back irgendwie, nicht genetisch verwandter Bruder im Geiste 👊🏻 vielleicht sieht man sich mal in Schlumpfhausen!

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  7. Pingback: wie Magie

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