freudige Ereignisse

Freudige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus #fahrteuchrunter #niemandistschwanger. Überall sieht man aktuell Bilder vom Meer, von Eiscreme, von Stränden, von Menschen an Stränden, auf Booten, in Hängematten, an Pools, Poolbars, auf Jetskis, Wasserski  oder Kamelen mit Coca-Cola Flaschen im Mund.

Es ist Urlaubszeit!

Um hier eins mal ganz deutlich festzuhalten, ich bin sowas von urlaubsreif, ich könnte mich sofort in den nächsten Flieger begeben.

Aber, Achtung jetzt kommt die gute Nachricht, in 24 Tagen geht´s los. #Woohoo.

Wir fliegen in den Urlaub. Für euch jetzt vermutlich erst mal nicht so wirklich interessant, mir aber egal #ismiregaaaaaal, ich freu mich.

Bis zum Ziel war es aber ein weiter Weg, als erstes musste mal festgelegt werden, wo es überhaupt hingehen sollte. Ihr kennt das, jeder hat so seine Präferenzen, der Eine will Aktivurlaub der Andere will nur am Pool auf seiner Liege abscheißen entspannen, ein Buch lesen und/oder Cocktails trinken.

Um es vorweg zu sagen, ein Urlaubsziel zu finden ist in der heutigen Zeit, meiner Meinung nach, einfacher geworden, als noch vor 5 Jahren.

Das hat ein paar einfache Gründe:

Terror:

Terror ist kacke #unddasistnochleichtuntertrieben. Leider gibt es auf der ganzen Welt immer mehr Schwachmaten, die meinen für ihre Überzeugung, oder ihre Religion in den heiligen Krieg ziehen zu müssen und unschuldige Menschen in ihren Mist mit hineinzuziehen. Einige der „früher“ (bei mir) immer hoch gehandelten Urlaubsländer fielen für mich, fielen für uns, bei der Wahl des diesjährigen Urlaubsziels komplett unter den Tisch, schlicht und einfach, weil es Reisewarnungen für die entsprechenden Länder gibt und die Terrorgefahr vor Ort ein ständiger Begleiter gewesen wäre. Das Argument „es kann dich auch zuhause an der Bushaltestelle treffen“ lasse ich nicht gelten, wo ist wohl die Gefahr größer von einem Anschlag betroffen zu sein, in meiner Heimatstadt, oder beispielsweise in Istanbul, wo gefühlt ständig irgendetwas in die Luft fliegt?  Die Türkei, Ägypten, Tunesien, und Marokko waren also schon mal aus dem Rennen.

der Dödel:

In der Prä-Dödel-Ära war die Urlaubsplanung ne einfache Sache, man ist dorthin gefahren, wo man hin wollte, ohne auf irgendetwas (außer den eigenen Resturlaub und die Vereinbarkeit mit dem Urlaub des Partners) achten zu müssen. Heute haben wir da doch einige Punkte, die es zu beachten gilt.

  • Wie lang ist die Anreise zum Urlaubsziel,
  • gibt es Kinderbetreuung vor Ort
  • dürfen Kinder überhaupt in das Hotel (ich wusste früher nicht mal, dass es überhaupt Ü-18-Hotels gibt)
  • welche Freizeitaktivitäten werden geboten
  • ist das Hotel generell kinderfreundlich
  • gibt es Spielplätze vor Ort
  • ist das Reiseziel vom Heimat-Flughafen  erreichbar
  • usw., usw.

Ich finde, mit diesen ganzen zu erfüllenden Kriterien (man will ja auch einen entspannten Urlaub verleben) schränkt man die Auswahl nochmal ziemlich ein.

des Dödels Eltern:

Wir sind, auch wenn wir das manchmal selbst noch nicht so ganz wahr haben wollen, mittlerweile ziemlich alt, was unsere Freizeitgestaltung angeht. Ich kann mich kaum noch daran erinnern, wann ich das letzte Mal in ´nem Club tanzen wahr. Ich finde das nicht schlimm, mit Kind ist schließlich das ganze Leben ein Tanz am Rande des Vulkans (ja, ist vielleicht etwas dick aufgetragen). Nichts desto trotz fällt also auch der Club- (im Sinne von Disse) Urlaub auf Ibiza also in diesem (und bis nie) Jahr aus. Getanzt wird also vermutlich maximal zur Minidisco #aramsamsam #wissterbescheid.

 

Welche Ziele blieben also übrig, nachdem einige einfach den Wirrungen unserer Zeit; und unseren Präferenzen, zum Opfer gefallen waren?

Deutschland, Italien, Griechenland, Spanien (inkl. der Inseln), Portugal, Frankreich, Belgien, Holland (für die Klugscheißer unter euch auch gern Niederlande), Dänemark, Schweden, Kroatien oder Ungarn.

Länder, in denen man die Chance auf einen Badeurlaub hat, aber leider bei einigen eben ohne „Sonnen-Garantie“. Wir gehören ganz eindeutig zum #TeamSonne, gefühlt 85% des Jahres müssen wir uns mit miesepetrigem Wetter rumärgern, da wollen wir zumindest im Urlaub die (wenn auch nicht 100%-ige) Sicherheit haben, dass das Wetter mitspielt.

Somit waren in der engeren Auswahl:

Italien, Griechenland, Spanien und Portugal.

Letztendlich führte die Flugdauer zur endgültigen Entscheidung für eines der Länder auf unserer Liste, schließlich ist es des Dödels erster Flug; da sind wir Kumpel und machen es ihm damit so leicht wie möglich.

Tatatataaaaaa, wir fliegen nach Mallorca. Und alle so #mmmmhhhhh #wieeinfallslos.

Das wäre nun also geklärt, die Insel steht fest und der Abflughafen auch. Nach einigem Such-Anstrengungen, um all unsere Vorgaben zu erfüllen, haben wir ein für uns passendes Hotel #dazudannnachdemUrlaubmehr gefunden und die Sache perfekt gemacht.

Wir haben eine Woche Club-Urlaub in einem familienfreundlichen Hotel gebucht, AI, mit großem Wasserspielplatz und einigen Angeboten für Kinder, das wird wohl der Urlaub für den Dödel werden #allesfürdenDödel. Anschließend werden wir  umziehen und mit einem Teil der Familie eine Finca auf der Insel beziehen. Das wird dann hoffentlich der Urlaub für uns :), schließlich sind Oma, Opa, Onkel und Uroma mit am Start. Einen Mietwagen haben wir auch bereits gebucht (ihr habt keine Ahnung, wie teuer ein Kindersitz für einen Mietwagen ist), auf der Insel sollte also alles glatt gehen #toitoitoi.

Der Urlaub ist gebucht, die Vorfreude steigt.

Einiges bleibt aber noch zu tun, die Reisevorbereitungen sind in vollem Gange.

Ich habe mich informiert, was man so alles für einen gelungen Urlaub mit Kleinkind braucht, vorweg: es ist eine ganze Menge!

Die Verpflegung:

Der Dödel ist (zum Glück) ein sehr guter Esser, das macht es uns sehr leicht, was das angeht. Wir müssen keine Gläschen, keinen Brei, oder sonst etwas mitschleifen, einzig ein paar Gummibärchen (zur Ablenkung) und etwas Obst, als Reiseproviant, werden wohl in unserem Gepäck landen.

Kleidung:

Spätestens hier fängt der Wahnsinn an. Das einzige Kleidungsstück, dass ich im Urlaub brauche, ist eine Badehose. Der Dödel braucht:

  • Schlüpfer
  • Strümpfe
  • Unterhemden
  • T-Shirts
  • eine Jacke
  • Schlafanzüge
  • kurze Hosen
  • lange Hosen
  • UV-Anzüge
  • Mützen
  • Badehosen
  • Badeschuhe
  • Sandalen
  • Schuhe

Ich hab sicher einiges vergessen, worauf ich hinaus will lässt sich aber sicher trotzdem erkennen.

Dann hätten wir da noch

die Reiseapotheke:

Ich packe also des Dödels „Apotheken-Koffer“ und nehme mit:

  • Kindershampoo
  • Kinderzahnpasta
  • eine Zahnbürste
  • Waschlappen
  • Feuchttücher
  • Windeln
  • eine Bürste
  • Wundcreme (im Hause Handbier auch gern „Arsch-Creme“ genannt)
  • Sonnencreme
  • Insektenschutz
  • Fieberzäpfchen
  • Mittel gegen Durchfall
  • Mittel gegen Erbrechen
  • Fieberthermometer
  • Hustensaft
  • Pflaster
  • Desinfektionsmittel
  • Nasentropfen

Wenn ich es jetzt so sehe, dann sieht das eher aus wie ein „Drogeriemarkt-Koffer“.

Essen, Kleidung und Drogerie-Artikel sind also alle auf der Checkliste, fehlen nur noch:

  • des Dödels Decke
  • einen Kinderwagen (wir haben einen günstigen Stockwagen gekauft – muss reichen)
  • das Babyphone
  • ein iPad (was haben Eltern nur früher ohne die Dinger gemacht) mit Kinderfilmen/Serien
  • Sonnenbrille für den Dödel &
  • diverse Spielsachen.

Wir haben, Stand heute, also noch 24 Tage Zeit uns auf den Urlaub vorzubereiten.

Da es unser erster Familienurlaub (inkl. Flug) ist, freue ich mich auf Tips, Hinweise, Anregungen und Erfahrungswerte eurerseits, wie wir dem Dödel das Reisen am erträglichsten gestalten können und an was wir unbedingt noch denken sollten!

Ach und wo wir gerade dabei sind:

Wenn ihr ein paar Ausflugsziele/Strände auf Malle (am besten C´an Picafort, oder Umgebung) empfehlen könnt, dann immer raus damit!

Mein Dank wird euch ewig hinter schleichen.

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