Mach’n Abflug

¡Hola! Freunde der ausführlichen Urlaubsberichterstattung.

Der Dödel und seine Eltern sind zurück aus´m Urlaub! Zum Glück, leider!

Ich hab überlegt, wie ich unseren Urlaub zusammen fassen soll, weil wir nämlich total fancy, wie wir nunmal bekanntlich sind, nicht einfach zwei Wochen AI-poolbrutzel-abscheiss-Urlaub gemacht haben, sondern das Beste aus zwei Welten probieren wollten.

Ich habe mich für eine epische Zusammenfassung á la Herr der Ringe entschieden. Keine Sorge, außer mir werden keine weiteren Gollums erwähnt; ebenso wie auch keine Ringe im Spiel sind. Wer also auf einen romantischen Heiratsantrag im südländischen Sonnenuntergang spekuliert hat, der wird leider enttäuscht und muss ab hier nun nicht mehr weiter lesen #alleskannnichtsmuss.  Es geht mir mit dem Vergleich nur darum die kolossalen Auswüchse meiner Urlaubs-Erzählungen (der Sonnenstich wirkt möglicherweise noch nach) zu verdeutlichen.

Ich will aber nicht lange drum herum reden und sinnlos irgendwas schreiben, nur um eine bestimmte Wortzahl zu erreichen…Moment, muss kurz mal nachzählen, wo ich grad stehe, so wörtermäßig…ok, passt! Nun aber. Ohne weitere Umschweife geht´s jetzt los los los los los, ab geht´s ab geht´s ab geht´s, eine neue Runde, eine neue Wahnsinnsfahrt (ok, jetzt steiger´ ich mich grad rein, sorry).

Uuuuund Action:

Nur nochmal kurz vorweg, für alle, die es noch nicht mitbekommen haben:

Wir haben unseren Urlaub wie folgt aufgeteilt:

1 Woche AI-poolbrutzel-abscheiss-Urlaub (stand so im Katalog des Reisebüros #ichschwöre, naja…also so sinngemäß), nur der Dödel, seine Mutter und ich.

&

1 Woche Finca mit Familie

Ok, ich geb´s zu, das ist bis hierher jetzt nicht besonders innovativ, trendy, sexy oder atemberaubend und ehrlich gesagt wird es das auch nicht mehr werden #justsayin.

Familie heißt hier im konkreten Fall übrigens des Dödels Uroma (79), des Dödels Onkel (14), des Dödels Opa (irgendwas Ende 50) und des Dödels Oma (40, oder so), alle mütterlicherseits. Heißt im Klartext, ich verreiste (zumindest 50% des Urlaubs) mit meinen Schwiegereltern #LebenamLimit. Später mehr dazu.

Um das nochmal aufzugreifen, ich hab mich ,wie die Macher von „Herr der Ringe“, (ich bin übrigens kein Fan, hab mir immer nur die obligatorische Schlacht zum Ende des Films reingezogen) dafür entschieden, aus meinem Reisebericht eine Trilogie zu machen. Da ich mir allerdings noch nicht so ganz sicher bin, worauf das ganze hier hinausläuft, kann ich keine Garantien für eventuelle, epische Schlachten der jeweiligen Urlaubsberichtsteile geben #wissterBescheid #undallesooohhhhh.

Für den ersten Teil hab ich mir, natürlich neben der schon grandiosen Einleitung *HUST, etwas besonderes einfallen lassen.

Ich erzähl euch ein bisschen was über unsere An-/ Um- bzw. Abreise. Ich dachte mir nämlich, wer mit seinen Schwiegereltern verreist, der kann auch den Löwenanteil der Reise – also den Aufenthalt vor Ort – einfach mal weglassen #ichalterRevoluzzer.

Wir sind geflogen. Überraschung! Um allerdings zum Flughafen zu kommen, muss man sich in der handbierschen Provinzheimat schon überlegen was man macht.

Eigentlich war unser Plan relativ schnell klar, er war auch logisch, idiotensicher und wasserdicht. Dachten wir zumindest.

Unser Hinflug war für 5:45Uhr angesetzt, war jetzt keine Knaller-Zeit, aber da konnten wir mit leben. Wie das bei Abflugzeiten aber immer so ist, werden die leider ganz gern mal geändert. Wir haben irgendwann, kurz vor Abflug nochmal die Flugzeiten gecheckt und mussten mit Entsetzen feststellen, dass der Flug vorverlegt wurde. Neue Abflugzeit, 4:25Uhr!!! Vier Uhr fünfundzwanzig!!! Kack die Wand an! Normal werden Flüge ja ganz gern nach Hinten verschoben, ich hätte generell auch nix gegen ´nen Abflug so gegen 9:00Uhr gehabt, aber hey, das wäre zu einfach gewesen.

Um hier aber mal wieder zur Anreise zum Flughafen zurückzukommen, sei erwähnt, dass um 2:00Uhr Nachts keine Straßenbahnen zu unserem Provinzflughafen fahren.

Somit war unser Plan dann schon mal hinfällig. Da wir ja aber ausgewachsene Füchse sind, die sich von so etwas nicht aufhalten lassen, haben wir uns für die ohnehin komfortablere Variante entschieden. Das Taxi. Kennt ihr, die alten, hellelfenbeinfarbenen Mercedes-Karren, in denen immer ältere Herren  (ja, ok, es gibt natürlich auch Frauen, die Taxis fahren – die sehen dann aber meist auch aus wie Männer-) mit Khaki-Westen sitzen. Die Teile, wo immer schon 6,90€ (Nachttarif) auf der Uhr steht, wenn man grad mal die Autotür geöffnet hat #isklarne.

Da ich eher so der Planungsfraktion angehöre, hab ich am Vortag beim Taxiunternehmen angerufen Tel.: 666 666 (schon kein gutes Omen, wie ich finde), damit  da auch nix schief geht, wenn der nette Herr mit Khaki-Weste mitten in der Nacht den Transport zum Airport garantieren soll. Auf Nachfrage wurde mir dann mitgeteilt, dass ein Kindersitz für den Dödel 15€ zusätzlich kosten würde. 15€ für 4km Fahrtstrecke + die eben schon erwähnten, voreingestellten 6,90€ (Nachttarif)+ ca. 10€ für die Strecke an sich. Das sind dann also für eine Fahrt gute 30€, das ganze dann mal 2 und wir haben locker nen Monat Weight-Watchers-Premium-Abo (Achtung Weightwatchers-Witz: hab bei WW angerufen, hat keiner abgenommen… #derkamflach #undwoderherkommtgibtesnochvielmehr) für 8km Anfahrtsweg rausgehauen. 60€ also für den Herren in der Khaki-Weste, bzw. für seinen Chef.

Ihr fragt euch wohlmöglich, warum wir nicht einfach mit dem Familienmobil gefahren sind. Das liegt daran, dass die Parkplatzsituation bei uns fürchterlich ist und wir uns die nervige Suche nach unserer Wieder-Ankunft daheim ersparen wollten #firstworldproblems #iknow. Notgedrungen haben wir dann aber doch mal die Kosten für das Parkhaus am Flughafen gecheckt und festgestellt, dass so ein Provinzflughafen auch seine Vorteile hat. Wir haben hier tatsächlich das 2.- günstigste Flughafen-Parkangebot ganz Deutschlands #woopwoop, wenn das mal nichts ist! 2 Wochen Parken am Flughafen kosten bei uns läppische 70€, also nur marginal mehr, als die Beförderung durch den Khaki-Westen-Mann. Wir haben uns also für die komfortabelste aller Varianten entschieden und sind letztendlich doch mit dem Familienmobil gefahren.

Am Flughafen angekommen, haben wir dann auch direkt die Sicherheitskontrolle durchlaufen, also ich hab sie durchlaufen, die Frau musste mehrfach durch den Metalldetektor und anschließend noch gründlich auf Sprengstoff untersucht werden. Ich hab ihr mehrfach vorab gesagt, dass sie die Tasche, die sie im Taliban-Trainingslager (hallo NSA/FBI/CIA/BND/MAD/ABC/MFG/OLE/OLE) dabei hatte, nicht mit in den Urlaub  nehmen soll. Selbst Schuld! Whatforever, nach ca. 15Min. Streichproben-Marathon, unter den argwöhnischen Blicken des Grenzschutzbeamten – ich nenn ihn mal Karl – , durfte auch sie den Sicherheitsbereich betreten.

Nach ungefähr 45min. begann das Boarding, wir haben derweil die Passagiere „geprofiled“ und in Kategorien eingeteilt. Am häufigsten vertretene Spezies waren eindeutig die: „ich-stell-mich-mal-sicherheitshalber-gleich-vor-die-Tür-zum-Boarding-auch-wenn-noch-ne-Stunde-Zeit-ist-Spacken“. Wir haben also gewartet, bis die ganzen Spacken eingestiegen sind, um dann bei der Ticketkontrolle von der Netten Boardingtante (sind das auch Stewardessen?) darauf hingewiesen zu werden, dass der Vorabend-Check-Inn-Typ vergessen hatte unseren Kinderwagen zu „labeln“ #BrotkannschimmelnwaskannstduJunge. Die Ober-Boardingtante hat dann also die Hilfs-Bordingtante losgeschickt, um uns noch ein Label für des Dödels Gefährt zu besorgen. Das ganz Flugzeug wartete also auf UNS #liefbeiuns! Nach gefühlten 3h (kann Spuren von Übertreibung enthalten) kam die Hilfs-Boardingtante dann mit nem Label und wir konnten boarden #hachdiesefuckingAnglizismen. Die Blicke der anderen Passagiere könnt ihr euch sicher vorstellen.

Im Flugzeug.

Der Dödel war relativ unbeeindruckt von der neuen Umgebung, könnte allerdings auch an den Unmengen von Gummibärchen gelegen haben, die er (natürlich nur zum Druckausgleich für die Ohren) konsumieren durfte. Wir haben ihn mit „Stinky und Dirty“ #keinProno bei Laune gehalten und das hat auch ziemlich gut geklappt, er war zwar müde, aber alles in allem war das schon ok. Als es allerdings hieß sich wieder anzuschnallen und sitzen zu bleiben, da war das Maß für ihn vermutlich voll, es kam alles zusammen, Müdigkeit, eingeschränkte Bewegungsfreiheit, Zuckerschock, Veränderter Luftdruck und damit zusammenhängend vermutlich ein Drücken in den Ohren. Lange Rede kurzer Sinn, 10Min. Vollgas sind für den Dödel kein Problem! Er hat alles gegeben, die Sitznachbarin schräg gegenüber warf uns mitleidige Blicke zu #kennter, der ein oder andere war genervt und wir, wir definitiv auch!

Nutzt ja aber alles nix, der Dödel hat sich seinen Frust von der Seele geschrien und ist prompt, direkt nach dem Aufsetzen des ersten Reifens ,auf Spanischem Boden, in einen Tiefschlaf verfallen. Blöd nur, dass nach drei Minuten Rollfeld natürlich das Gewusel losging und wir das Flugzeug verlassen mussten. Der Dödel war also wieder wach #warklar, so ein Sekundenschlaf soll ja bekanntlich auch sehr erholsam sein #nicht!

Anschließend ging´s mit dem nörgeligen Kind, nach Beschaffung der Koffer, zum Busfahrer unseres Vertrauens. 1h20min. Busfahrt, inkl. 35min. Kinderschlaf später, waren wir dann endlich am Ziel. Dem All-Inklkusive-am-Pool-Abscheiß-Tempel. Nach 8h (alles in allem) totmüde, aber zumindest gesund angekommen!

:BREAK:

 

Achtung, an dieser Stelle müsst ihr euch Donner und grelle Blitze vorstellen, wir springen eine Woche in die Zukunft, in der Vergangenheit. Also damals die Zukunft, nach der Ankunft, heute natürlich Vergangenheit #isklar.

Zack Boom Zapp Pow Pow Pow

Eine Woche Urlaub im All-Inklkusive-am-Pool-Abscheiß-Tempel war vorbei (dazu im 2. Teil der Trilogie mehr #staytuned #itoldyouso) und wir haben uns auf den Weg gemacht, den von Deutschland aus bereits gebuchten Mietwagen abzuholen (ich sag ja, ich bin eher so der Planungssicherheitstyp, was so etwas angeht).

Checkout war bis 12Uhr möglich, wir haben es also ruhig angehen lassen und sind so gegen 10:30Uhr zur Auto-Vermiet-Station aufgebrochen. Es waren noch immer ca. 97Grad im Schatten (mindestens #ichschwöre) und wir hatten ungefähr 3 Kilometer zwischen uns und dem Mietwagen. Grandios wäre es gewesen, sich abholen zu lassen, oder sich den Wagen bringen zu lassen #HarryfahrdenWagenvor#hättehätteFahrradkette. Haben wir natürlich nicht gemacht, sah ja auf´m Handy, so in der Kartendraufsicht bei Maps, gar nicht so weit aus #Anfängerfehler.

Wir sind mit unserem Urlaubs-Kinderwagen (haben den Stockwagen von Safety First mitgenommen – totaler Müll das Teil – , weil der Bugaboo doch bissel sperrig gewesen wäre) losgetrollt und haben uns an einer Hauptstraße, ohne Fußweg, entlanggekämpft. Nur noch mal zur Erinnerung, es waren 97Grad, im Schatten, es gab da aber keinen Schatten! Die einzigen Lebewesen, die wir unterwegs getroffen hatten, waren eine Gruppe Pferde (samt Reiter #isklar), ich bin mir aber sicher, dass die auch nur versehentlich falsch abgebogen sind und eigentlich auf der Suche nach ner Wasserstelle waren.  Nach gefühlten 1000 Minuten in der prallen Mittagssonne, einem Sturz aus dem Stockwagen #FrauamSteuer #selbstSchuldwennderDödelsichnichtfesthält #nichtspassiertallesgut und einem an kompletter Dehydration grenzendem Flüssigkeitsverlust, haben wir uns zum Autovermieter durchgekämpft.

Nach Erledigung der Formalitäten hat uns der Auto-Vermietungs-Mann (er wollte uns keinerlei Versicherung aufschwatzen #waraberauchsonstnichtsehrredsam) zu unserem Urlaubsauto geführt. Ein Nissan Micra, oder besser Nissan MIKRO. Yay! Wir hatten nen Viertürer gebucht…haben wir bekommen, nur Eben den kleinsten verfügbaren auf Gottes Erde. Den 70€-Kindersitz (nur für ne Woche gemietet, nicht gekauft #justsayin) gab´s obendrauf.

Mit dem Kindersitz wird es nun übrigens auch Zeit für eine epische Schlacht (Herr der Ringe, ihr erinnert euch).

Da stand er also, der weinrote Nissan Micra, geparkt in der prallen Mittagssonne, unschuldig und klein. Man sagt ja immer die Kleinen sind die fiesen… Napoleon war klein, Hitler und meine Chemielehrerin ebenso #wissterBescheid.

Ich habe mich also waghalsig in die Schlacht geworfen und versucht den Kindersitz (insgeheim hatte ich gehofft, es würde der selbe sein, den wir zuhause auch haben), der mir gänzlich unbekannt und obendrein noch mit einem (ich nenn´es mal) „Anti-Kotz-Bezug“ (der sich später bezahlt machen würde…dazu mehr in Nr. 3 meiner Trilogie) überzogen war in diese Mini-Karre einzubauen.

Leck mich Fett ey, ernsthaft! Wer baut so einen Mist? Mal abgesehen davon, dass die Karre durch die intelligente #nicht Parkplatzwahl auf ca. 70.000 Grad aufgeheitzt war, hat dieser verdammte Anti-Kotz-Bezug die Gurte und auch die Halterung für den ISO-Fix verdeckt.

Da stand ich also in unserem Nissan-Mikro und hab so viel Flüssigkeit verloren wie Joey Kelly bei nem Sahara-Marathon, pro Minute!!!!  Als ob das nicht reichen würde, hab ich dann auch noch nen Sitz erwischt, der augenscheinlich schon ein bisschen länger im Einsatz war und dementsprechend nur mit ewigem Gefummel (sonst mag ich Gefummel immer, da nicht) überhaupt in die vorgesehene Halterung zu kloppen war.

Nach mehrfachen Hitze-Dehydrations-Ohnmachtsanfällen, gemischt mit der ein oder anderen verbalen Entgleisung #verdammtekackScheißehier, hatte ich das Ding drin… Fuck the what ey, das ging mir vielleicht auf die Nüsse!

Wir sind dann alle zum Hotel zurückgefahren und haben unsere Koffer abgeholt. Es mussten also nur noch zwei (für dieses Auto definitiv überdimensionierte) „Erwachsenen-Koffer“, des Dödels kackblöder Stockwagen, des Dödels Mutters „Wickeltasche“ aka. Ramsch-Tasche, formerly known as mobile-Müllhalde, mein Rucksack, des Dödels Koffer und wir drei in die Karre gepackt werden.

Ich sag mal so, nachdem ich unsere zwei Koffer in den Kofferraum verfrachtet habe, hat mir die Hutablage des Mikro´s im Rückspiegel zugewunken.

Der Rest wurde dann von mir fachmännisch im Rest des Wagens platziert und wir konnten unsere Reise fortsetzen, zum Flughafen.

Wir konnten nämlich noch nicht in die Finca, da wir Erstens das Teil nicht gebucht hatten und Zweitens, was noch viel wichtiger wahr, die Oma (und der Rest der Verwandtschaft) – samt Restzahlung für unsere Bleibe – gerade noch im Landeanflug war. Wir sind also zum Flughafen gefahren (inkl. kleinem Abstecher in die örtliche Mall + Bestellung am [ausschließlich spanisch sprechenden] BurgerKing-DriveIn…nicht zu empfehlen, also die DriveIn-Geschichte.

Nach der bahnbrechenden Burger-Bestellung #aliterationonfleek sind wir zum Flughafen gefahren, um den Rest der Sippe abzuholen. Im Parkhaus angekommen, sind die Frau und das Kind in Richtung Kofferband losgezogen, ich bin als Bewacher (in der Reisebeschreibung der Finca-Inhaber stand, dass man sein Gepäck lieber nicht unbeaufsichtigt irgendwo rumstehen lassen sollte) im Mikro geblieben.

Die erste halbe Stunde ging relativ flott vorbei, n´Bisschen Instagram und Nachrichten checken, ´n Bisschen CandyCrush, ´n Bisschen am Mikro-Radio rumfummeln, 10 mal ums Auto laufen, Füße aus´m Fenster hängen, Leute in vorbeifahrenden Autos beobachten usw. usw. usw. Dann hatte ich allerdings Sorge, dass das Auto bei Abfahrt nicht mehr anspringt, hatte ja keine Ahnung, wie voll/leer die Batterie ist – deshalb Autoradio aus. Handyakku war natürlich auch nur noch bei 12% und somit auch „out of order“. What a shizzle!

Ich sag´s euch, so´n Mikro ist eindeutig nicht dafür gemacht, da stundenlang drin rumzusitzen (total unbequem, wegen der sich stapelnden Gepäckstücke konnte ich nicht mal den Sitz zurückstellen,) und Parkhäuser sind jetzt auch nicht unbedingt besonders „entertainy“.

Zu allem Übel meldete sich nach ca. 45min. auch noch die bisher am Tag konsumierte Flüssigkeit #warjawarm, mit einem unbändigen Drang ins Freie flüchten zu wollen. Ich musste pinkeln wie ein Stier #kennter! Aber ich hatte ja eine Mission, safe the Gepäckbestand! ich konnte nicht weg. Wie hätte ich dagestanden, wenn das Gepäck weggewesen wäre, nachdem ich mich erleichtert hätte. Ein TEUFELSKREIS!  Nach ca. 1h wär mir fast die Blase geplatzt der Damm fast gebrochen, ich musste also handeln. Es war keine Toilette in Sichtweite  und an nen Parkhauspfeiler wollte ich dann irgendwie auch nicht pinkeln, blieb also nur noch die ehemalige Heimat der jetzt aufsässigen Flüssigkeit, die mich zum handeln zwang. Ich habe in eine Flasche gepinkelt. Ja, ich habe in eine Flasche gepinkelt, es war kein Busch in der Nähe (gibt´s ja eher selten in Parkhäusern). Ohne zu tropfen (vermutlich zu viel Information) ! Eine Offenbarung! Jeder, der schon mal dringend musste, der kann das nachvollziehen. Aber genug zu meinem Harndrang.

Nach ca. 1h 20min. Warten im Auto kam dann der Rest der Familie Handbier angetrottet und wir haben uns, ohne weitere Schwierigkeiten zur Finca bewegt.

:BREAK:

 

An dieser Stelle müsst ihr euch wieder Donner und grelle Blitze vorstellen, wir springen eine Woche in die Zukunft, in der Vergangenheit. Also wieder damals die Zukunft, nach der Ankunft in der Finca, heute natürlich Vergangenheit #isklar #oder.

Zack Boom Zapp Pow Pow Pow

Eine Woche Finca-Urlaub war vergangen (im 3. Teil der Trilogie mehr dazu) und wir mussten notgedrungen, zum Glück, die Heimreise antreten.

Wir (heißt in dem Fall natürlich ICH) haben den Mikro wieder beladen und uns auf den Weg zum Tanken und zur Übergabe an seinen rechtmäßigen Besitzer gemacht. Karre vollgetankt, ging schnell (passen ja nur 3 Liter rein) und dann ging´s ab zur Vermietstation.

Einmal hab ich auf die Frau gehört und zack, falsche Abfahrt genommen…eine Ehrenrunde auf der spanischen Autobahn. Gut, dass wir grad vollgetankt hatten. Sie hat wirklich nen Orientierungssinn wie ne tote Katze #sorry #nurdieWahrheit. Nach unserer Ehrenrunde haben wir dann die Karre abgegeben und, was soll ich sagen, das ging wirklich ziemlich problemlos. Also ziemlich problemlos ist noch leicht untertrieben, wir haben die Karre auf´n Parkplatz gestellt, den Schlüssel abgegeben und das wars #lief. Wir haben uns dann noch ca. ne Stunde in der „Lounge“ des Autovermieters aufgehalten, da gab´s nämlich ne Klimaanlage und kleine Bobbycars, und außerdem hatten wir noch gute vier Stunden, bis der Flieger ging.

Irgendwann sind wir dann in Richtung Check-In, mit obligatorischem Stop im Duty Free und an ner Popcornmaschine, das Kind wollte ja bei Laune gehalten werden. Nach mehreren Stunden Bespaßung ging´s dann irgendwann zum Security-Check, alles gut, nachdem wir der spanischen Sicherheitsstrulla klar gemacht hatten, dass es keine gute Idee sei, dass wir schon durch den Metalldtektor laufen und der Dödel allein warten soll…#hättesieauchselbstdraufkommenkönnen.

Mit ner halben Stunde (gegen 22:30Uhr) Verspätung ging´s dann in den Flieger und wir haben wieder die Gummibärchenkarte gezogen. Der Start verlief problemlos und kurz darauf gingen die Lichter aus…gute Gelegenheit für den Dödel um schnell in den Schlaf zu finden. Leider fühlte sich das Bordpersonal dazu berufen, das Licht nach zehn Minuten wieder an zu machen (war Heller als auf nem Bolzplatz, wenn das Flutlicht an ist) um Getränke und einen Snack zu servieren. Anschließend wurde dann noch der Bord-Shop geöffnet, yay. Des Dödels Laune ging merklich in den Keller, man hat ihm deutlich angemerkt, dass er vor Müdigkeit nicht mehr wusste, wohin mit sich. Auf Grund der Langen Wartezeit und der eigenen Müdigkeit war das wirklich kein Zuckerschlecken mehr! Irgendwann hat die Frau ihn dann in den „Schwitzkasten“ genommen und nach zehn Minuten Vollgas #demaufmerksamenLeserkommtdasjetztbekanntvor ist er eingeschlafen. Er hat dann auch zum Glück durchgeschlafen und musste erst nach der Landung wieder geweckt werden.

Und noch ein Vorteil von nem Provinzflughafen, man wartet nur ca. zehn Minuten bis man seinen Koffer in den Händen hält und nachhause kann. Wir (ich natürlich) haben dann schnell unser Gepäck eingeladen und ab ging´s nachhause. Zack zwei Wochen Urlaub vorbei.

Und wieder einmal hab ich mich gefragt, warum wir nicht Millionäre sind und uns diesen ganzen Reisstress mit nem Privatjet etwas entspannter hätten gestalten können.

Im nächsten Post geht´s dann ausschließlich um den All-In-poolbrutzel-abscheiss-Tempel, also seid gespannt.

Hinweis der Redaktion:

Teile des Textes wurden unter dem Einfluss von Gin-Tonic korrekturgelesen. Evtl. Rechtschreib-/Grammatikfehler sind also dem Suff zuzurechnen.

Peace out!

Ein Gedanke zu “Mach’n Abflug

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