Insta made me built it

Es ist soweit, ich habe es getan!

Man hört ja immer mal wieder davon, dass man -wenn erst einmal Kinder da sind- vieles macht, was man vorher mit Verachtung gestraft hat. Es stimmt!

Dementsprechend hab ich mir direkt mal meinen absoluten Endgegner ausgesucht und mir ein DIY-Projekt auferlegt.

Es begab sich, dass der Dödel gewachsen ist, ich habe keine Ahnung wann genau das passiert ist, aber er war plötzlich riesig! Dementsprechend brauchte er nicht nur ständig neue Klamotten (die nebenbei bemerkt ein Vermögen kosten), sondern auch ein neues Bett.

Gut, das kam jetzt nicht total überraschend; dass er mit 18 (ich hoffe da ist er schon ausgezogen 🙂 ) nicht mehr in seinem Gitterbett schlafen würde war ja doch irgendwie abzusehen. Deshalb haben wir uns natürlich vorab auch´n bisschen informiert. Wir, also die Frau und Ich #derEselnenntsichimmerzuletzt, sind bekennende Instagram-Opfer und auf 50% der Gegenstände unseres Haushalts könnte man nen Sticker mit #Instamademebuyit draufkleben; somit war es fast nur logisch, dass wir zwischen den ganzen kleinen Selfie-Quadraten auch einige Betten gefunden haben, die in Frage kamen.

Leider sind die instatauglichen Betten alle relativ teuer gewesen und wir waren nicht bereit ab 600€ aufwärts für ein Bett zu bezahlen (kann der ein oder andere sicher nicht nachvollziehen, uns war es schlichtweg zu teuer), deshalb sind wir zum skandinavischen Möbel-Discounter, aka. „ach, das könnten wir doch sicher auch noch gebrauchen; und die Duftkerzen hier nehmen wir mal auch noch mit“, gefahren und haben uns mal die Auswahl angesehen.

So richtig toll waren die irgendwie alle nicht, aber weil wir schon einmal da waren, die Frau hat quasi drauf bestanden, haben wir dann trotzdem eins gekauft #isklar.

Die Wahl fiel auf das Model „KURA„. Wir haben lange diskutiert, da es – wie gesagt – jetzt nicht zu 100% unseren Vorstellungen entsprach. So begab es sich auch, dass die Frau, im Zuge des Erwerbs direkt einen Umbau/Ausbau forderte; und, was für sie noch viel wichtiger war, dass die Holz-Optik verschwindet.

Ab sofort war es also meine Aufgabe aus dem hier:

Kura

Das (oder zumindest so ähnlich) zu machen:

Damit war es geboren, das DIY-Hausbett-Projekt des Todes.

Was war also zu tun?

Ich persönlich bin nicht so der Planer, nichts desto trotz habe ich mir natürlich überlegt, was ich für mein Projekt so alles brauchen werde.

Vorläufige Einkaufsliste (soweit nicht schon vorhanden):

  • das Bett (209cm x 99cm x 116cm – man braucht Platz im Kinderzimmer, da das Teil per se schon riesig ist) als Grundlage für die Pimp-Aktion 99,00€
  • einen Akkuschrauber/-Bohrer mit den üblichen Aufsätzen (gibt´s für 8,99€, 19,99€, bzw. 29,99€ auch im Möbelhaus, haben die Meisten von euch aber sicher sowieso zuhause)
  • Ne Bohrmaschine (mit nem sehr dünnen Holzbohraufsatz – der bei der 19,99€, sowie bei der 29,99€ Variante übrigens dabei wäre)
  • ne Matratze (90×200) braucht ihr natürlich auch (zum schlafen versteht sich, für den Aufbau hat sie logischerweise keine Relevanz) für ca. 80,00€
  • 4 x 2m gehobeltes Weißholz (44mm x 44mm !!!) für 4,38€ pro Latte (17,52€)
  • eine Schneidlade (das sind diese Dinger, mit denen man nen 45Grad-Winkel sägen kann) für 4,39€ (der Baumarkt hatte nämlich keine Gehrungs-Säge #Saftladen)
  • einen Dreiecksschleifer für 34,99€ (das Teil zum Ausleihen war natürlich kaputt!)
  • Schleifpapaier für den Dreiecksschleifer für 5,29€
  • 4 Packungen Abdeckplane (20qm – je nach Größe des abzudeckenden Raumes, versteht sich) für jeweils 1,49€ (5,96€)
  • 2 Dosen Sprühbuntlack -mattweiß- (hatte keinen Bock zu Pinseln) zu je 8,49€ (16,98€)
  • 2 Dosen Buntlack (2 in 1 – mit gleichzeitiger Grundierung) á 14,95€ (29,90€)
  • Malerkrepp/Malerband für 6,79€
  • Holzleim
  • 4 rechtwinklige Holzverbinder, 8 gerade Holzverbinder (wusste vorher gar nicht, dass es so etwas überhaupt gibt)
  • eine Packung kurze Schrauben (flachköpfig), 2,95€
  • 10 lange Schrauben (3,5 x 70; flachköpfig) 2,90€
  • Mundschutz (für´s Abschleifen des Holzes zu empfehlen) – 7,49

Los geht´s!

Schritt 1:

Montage/Demontage des Bettes

Da wir das Bett schon vor einer Weile gekauft haben; und der Dödel auch schon darin schlief; war es logischerweise schon aufgebaut.

Bett alt

(ich habe mir besonders viel Mühe bei der Präsentation gemacht #nicht! )

Dem aufmerksamen Beobachter wird aufgefallen sein, dass es etwas anders aussieht, als auf dem oberen Bild. Das liegt zum einen daran, dass man das Bett sowohl als Hochbett, als auch als „normales Bett“ zusammenbauen kann (was wirklich kinderleicht geht); und zum anderen, dass ich den Lattenrost nicht wie vorgesehen an der oberen der beiden (unten befindlichen) Latten angebracht habe, sondern an der unteren. Damit ergibt sich durch die Außenwände direkt ein Rausfall-Schutz #ichFuchs. Durch den Lattenrost liegt die Matratze aber trotzdem nicht direkt auf dem Boden (war eine Sorge der Frau).

Ich habe also als erstes alles für das Abschleifen des Lackes vorbereitet. Das hieß alle Wände raus aus der Konstruktion.

(Solltet ihr das Bett noch nicht aufgebaut haben, dann kann ich euch nur empfehlen, es auch nicht zu tun, sondern die Teile einzeln abzuschleifen.)Nach dem ich alle Wände aus dem Bett entfernt hatte, und die Abdeckplane verlegt war, konnte es dann auch direkt mit dem Abschleifen weitergehen.

Ich habe die neue Schleifmaschine ausgepackt – ich musste mir übrigens eine neue kaufen, weil das einzige Leihgerät im Markt natürlich defekt war #isklar – und eines der beiliegenden Schleifblätter angebracht.

Und ab ging´s.

Das Schleifen hat bei mir ca. 4h gedauert, keine Sorge, normalerweise dauert das definitiv nicht so lange; der Baumarkt-Azubi (nachfolgend Kevin-Justin Bieber genannt) hat mir einfach mal rotzfrech das falsche Schleifpapier angedreht #Bettseicher! Er hat mir 240er Schleifpapier mitgegeben, das ist – soweit ich das jetzt nachgelesen habe – eher was für die feine Nacharbeit; und nicht für das Entfernen von Lacken! Danke für nichts Junge! #NeverTrustTheBaumarktAzubi #ichhoffeerrasseltdurchdieAbschlussprüfung.

Anyhow, nach meinem Schleifmarathon war der Lack ab.

Hinweis: solltet ihr die Möglichkeit haben, dann macht das an der frischen Luft, die Staubentwicklung ist doch erheblich!

Schritt 2:

Die Dachkonstruktion

Die Dachkonstruktion – die eigentliche schöpferische Leistung, die ich zu dem ganze beigetragen habe- war mein persönliches Highlight #nicht. Davor hatte ich echt Bammel!

Ich wusste nicht in welchem Winkel die Latten gesägt werden müssen und die Länge konnte ich im Prinzip auch nur raten.

Bulding by doing.

Ich habe mich also auf den Werkunterricht aus der vierten Klasse; und den Matheunterricht aus Klasse (7? / 8? /9?, wie auch immer Geometrie halt) zurückbesinnt und einen Plan ersonnen.

Da ja logischerweise ein rechtwinkliges Dreieck durch die Konstruktion entstehen musste #GeometrieimAlltag (damit sollte auch endgültig die Frage geklärt sein, wozu man den Shizzle überhaupt außerhalb der Schule gebrauchen würde), war es logisch, dass die 3 Winkel, die beim Zusammenbauen entstehen würden, zusammen 180Grad ergeben müssen. Ich war selbst von mir überrascht, dass das so logisch für mich klang.

Whatforever, da einer der Winkel zwangsläufig 90Grad betragen würde, blieb für die anderen beiden Winkel also jeweils nur eine 45Grad Neigung über #AuchklarOder?!

rechtwinkliges-dreieck

Diese wüsten Überlegungen musste ich übrigens nur anstellen, weil der nette Herr (der war übrigens ganz sicher kein Azubi, der hatte einfach keine Ahnung) aus der Holz-Zuschnitt-Abteilung meine Frage, bezüglich der notwendigen Winkel, nicht beantworten konnte #Holzabschneider.

Leider hat er auch meine Bitte nach Zuschneiden des Holzes nicht entsprechen können…

„wir haben hier keine Gehrungs-Säge, wir können nur gerade abschneiden“

Guter Mann, nicht!

Sei es wie es sei, ich habe also mein Schicksal Holz selbst in die Hand genommen und bin, samt käuflich erworbener Schneidelade (nicht zu verwechseln mit der Bundeslade #isklar) selbst ans Werk gegangen.

Eine Schneidelade sieht übrigens folgendermaßen aus:

Schneidlade

Glücklicherweise ist es mit diesem zauberhaften „Gerät“ möglich auch per Hand einen 45Grad-Winkel zu sägen.

IMG_0963

Bevor ich anfing zu sägen, habe ich noch die Länge der jeweiligen Seiten ermittelt (beide gleich lang, klar…), wie ich das gemacht habe, erspare euch jetzt an dieser Stelle und sage euch einfach wie lang die insgesamt 4 Schenkel jeweils sein sollten.

Here you go:

Die von mir verwendeten Schenkel sind 66,5 cm lang (Warnung: ich kann natürlich keine Gewähr übernehmen, da es Produktionsbedingt bei dem Bett auch einen gewissen Toleranzbereich gibt.). Schenkellänge

Hinweis: solltet ihr selbst eine Gehrungs-Säge haben, oder zumindest einen gutbestückten Baumarktmitarbeiter, ist es absolut ratsam, sich die Teile zuschneiden zu lassen, da der händische Zuschnitt natürlich nie so genau sein kann, wie der einer Maschine.

Tatsächlich ist das Thema „Zuschnitt“ hiermit schon wieder erledigt, da die Querlatte, zwischen den beiden Außenteilen, glücklicherweise schon das richtige Maß (200cm -gibt´s so im Baumarkt eures Vertrauens zu kaufen) hatte.

Kommen wir als zu Schritt 3:

Zusammenfügen der Dachkonstruktion

Das Zusammenführen der Einzelteile hat sich in sofern als schwierig erwiesen, als das die Holzlatten, beim Verbinden mittels Nagel, gesplittert, oder gebrochen sind.

Dementsprechend musste eine (wenn auch nicht ganz so elegante, dafür aber robustere) Konstruktion her, bei der dieses Problem nicht auftrat.

An dieser Stelle kommen die Holzverbinder ins Spiel.

Wie bereits erwähnt, habe ich gerade Holzverbinder und Holzverbinder in rechtwinkliger Form gekauft.

Diese kamen dann wie folgt zum Einsatz.

Winkelansicht

Ich habe zuerst den Eckpunkt ermittelt, an dem ich die Winkel anschließend ausgerichtet habe (oberste Schraube am Winkel ist der Eckpunkt); anschließend habe ich mit dem dünnsten Holzbohrer, den ich zur Hand hatte, ein Loch durch die Latte gebohrt, um ein erneutes Aufplatzen des Holzes zu verhindern. Danach habe ich dann jeweils die zwei Schenkel mittels den rechtwinkligen Holzverbindern (sowohl Innen, als auch Außen – hier ist darauf zu achten, dass diese genau gegenüberliegen) miteinander #werhätteesgedacht verbunden (jeweils 2 [kurze] Schrauben rechts und links, die Obere blieb erst einmal frei).

Nachdem die Schenkel nun verbunden wurden, habe ich die Querlatte angebracht. Diese hab ich mit 2 geraden Holzverbindern an den Schenkeln, auf den Oberseiten fixiert.

Abschließend habe ich mit einer langen Schraube (deshalb das Vorbohren – bei den kurzen Schrauben ist ein Brechen oder Absplittern unwahrscheinlich) das letzte verbliebene, obere Loch am Winkel genutzt, um die Schenkel und die Querlatte nochmals miteinander zu verbinden.

Die Lösung ist, wie eben schon mal erwähnt, nicht ganz unsichtbar, aber sie gibt mir persönlich ein Gefühl der Sicherheit, da sie definitiv besser hält, als nur eine einzelne Schraube auf jeder Seite.

Abschließend blieb nur noch, die Dachkonstruktion mit dem Bettgestell zu verbinden.

Auch hier habe ich lieber die Holzverbinder genutzt, als ein Brechen oder Absplittern des Holzes, durch Bohren, oder Schrauben zu riskieren. Ich habe die einzelnen Schenkel am jeweiligen Bettpfosten fixiert und zack, Fertig war das Hausbettgestell.

Hausbettgestell

Bis hier eigentlich relativ einfach, deshalb geht´s auch direkt weiter mit

Schritt 4:

Dem Anstrich

Ich hatte es oben schon kurz angerissen, ich wollte wirklich vermeiden, das ganze Bett händisch anzupinseln, deshalb hab ich mich im Baumarkt beraten lassen; ihr ahnt es, der Azubi war wieder im Spiel. Ich habe also Auf Geheiß von Kevin-Justin Bieber 2 Dosen Sprühlack gekauft (siehe vorläufige Einkaufsliste). Ist einfacher hat er gesagt, geht schneller hat er gesagt…dass die zwei Dosen allerdings nicht mal ansatzweise reichen würden, das hat er vergessen zu erwähnen! Trotz Nachfrage!

Anyhow, wusste ich ja nicht, bevor ich angefangen habe zu sprühen!

Aber kurz vorab noch der Hinweis:

Bevor ihr anfangt, irgendetwas zu lackieren, müsst ihr es von Schleifrückständen oder anderen Verunreinigungen säubern.

Nachdem ich also die zu lackierenden Flächen (trocken) gereinigt habe, fing ich an zu sprühen. Mit der Gewissheit im Rücken, dass ich vermutlich die zwei inkompetentesten Mitarbeiter aller Zeiten erwischt habe (sei es auch aus unterschiedlichen Gründen), habe ich auf der Rückseite des Bettes begonnen #ichFuchs. Es war auch besser so, nach nicht einmal der Hälfte der auf der Rückseite zu besprühenden Fläche, ging der ersten Dose schon die Puste aus.

Das war dann auch der Moment, an dem ich kurz davor war das ganze Projekt zu kippen und den Baumarkt abzufackeln #metaphorisch #isklar.

Nutzt ja aber alles nix, die Frau hatte schließlich eine ganz klare Erwartungshaltung an mich #wissterbescheid.

In meiner grenzenlosen Gutmütigkeit hatte ich also Kevin-Justin geglaubt, dass er mir das richtige angedreht hat; dem war aber natürlich nicht so…gut, ich hätte auch einfach mal selbst lesen können, aber wer will das schon!? Auf der Rückseite der Dose stand, „für ca. 1,5qm“, das ist wirklich nicht besonders viel, hätte man drauf kommen können.

Ich bin also zum Baumarkt gepilgert (die Frau war mit dem Auto zur Oma unterwegs) der, wie alle scheiß Baumärkte auf dieser Erde, dummerweise relativ abgelegen liegt. Vor Ort wollte ich mich mit weiteren Lack-Dosen eindecken, Problem war nur, dass es keine mehr gab. Weiß ist augenscheinlich die am meisten nachgefragte Farbe überhaupt (was auch die 3 Millionen verschiedenen Anbieter für weiße Wandfarbe erklären dürfte); aber ich schweife ab. Ich musste also umdisponieren und hab Lackfarbe gekauft, die letzten 2 noch verfügbaren Büchsen, für insgesamt gut 20qm zu lackierende Fläche. Übrigens zum gleichen Preis, wie für 2 Sprühdosen für 3qm Fläche #justsayin.

Zusätzlich brauchte ich dann natürlich auch noch einen Pinsel, bzw. Farbroller, der in etwa die Breite der Bettlatten hatte, plus eine Packung Austauschrollen (ich wollte auf alles vorbereitet sein).

Wieder zuhause angekommen hab ich dann das Bettgestell gestrichen (2 Mal, damit die Farbschicht einigermaßen eben wurde) und trocknen lassen.

Es mag den ein oder anderen überraschen, aber mehr Schritte sind es zum fertigen Hausbett nicht.

Hier das amtliche Endergebnis:

Hausbett Front

hausbett-side.jpg

Hinweis: die Wimpelkette und den restlichen Schi Schi habe ich natürlich nach Anfertigung des Fotos sofort vernichtet.Alle, die jetzt ganz genau mitgelesen haben, werden festgestellt haben, dass ein Großteil der Sachen, die ich besorgt habe, gar nicht verbaut wurden; deshalb nun nachfolgend die Endgültige „Must-Have-Liste“, für die, die es tatsächlich ernst meinen mit einem Nachbau:

  • das Bett (209cm x 99cm x 116cm – man braucht also schon auch´n bisschen Platz im Kinderzimmer, da das Teil per se schon riesig ist – ) als Grundlage für die gesamte Pimp-Aktion (99,00€)
  • ne Matratze (90×200) braucht ihr natürlich auch (zum schlafen versteht sich, für den Aufbau hat sie logischerweise keine Relevanz) für ca. 80,00€
  • einen Akkuschrauber/-Bohrer mit den üblichen Aufsätzen (gibt´s für 8,99€, 19,99€, bzw. 29,99€ auch im Möbelhaus, haben die Meisten von euch aber sicher sowieso daheim)
  • Ne Bohrmaschine (mit nem sehr dünnen Holzbohraufsatz – der bei der 19,99€, sowie bei der 29,99€ Variante übrigens dabei wäre)
  • Eine Holzsäge (falls euer Baumarkt auch nicht so gut sortiert sein sollte)
  • 3 x 2m gehobeltes Weißholz (44mm x 44mm !!!) für 4,38€ pro Latte (13,14€) ich hatte 4 gekauft, 3 reichen aber (ohne unnötigen Verschnitt) ganz klar aus
  • eine Schneidlade (das sind diese Dinger, mit denen man nen 45Grad-Winkel sägen kann) für 4,39€ (natürlich nur, wenn euch niemand die Latten zugeschnitten hat)
  • einen Dreiecksschleifer (34,99€)
  • Schleifpapaier für den Dreiecksschleifer (5,29€)
  • 4 Packungen Abdeckplane (20qm – je nach Größe des abzudeckenden Raumes, versteht sich) für jeweils 1,49€ (5,96€)
  • 1 Dosen Buntlack (2 in 1 – mit gleichzeitiger Grundierung) zu 14,95€ ;  eine Dose hat völlig ausgereicht
  • Farbroller + Ersatzrollen (6€)
  • Malerkrepp/Malerband für 6,79€ (habe ich nicht benutzt, da ich die Wände mit angestrichen habe)
  • 4 rechtwinklige Holzverbinder, 8 gerade Holzverbinder (10€)
  • eine Packung kurze Schrauben (flachköpfig) (2,95€)
  • 2 lange Schrauben (3,5 x 70; flachköpfig) (0,58€)
  • Mundschutz (für´s Abschleifen des Holzes zu empfehlen)  (7,49)

Unterm Strich macht das eine Materialsumme in Höhe von 304,71€ (exklusive Deko-Krimskrams #isklar); und ich hab ne Schleifmaschine #yeahhhh 🙂 .

Zusätzlich zu den Materialkosten solltet ihr noch 2 Tage Arbeitszeit einplanen, um nicht in Stress zu geraten.

Fazit:

Es war aufregend, anstrengend und am Ende auf jeden Fall toll zu sehen, was nach ein paar Stunden Arbeit geschafft werden kann.

Falls ihr Lust habt es nachzubauen, könnt ihr mir  gern noch Fragen stellen; und anschließend eure Ergebnisse mit mir teilen.

Viel Spaß beim Heimwerkern!

5 Gedanken zu “Insta made me built it

  1. Anne schreibt:

    Ich habe derart lachen müssen beim Lesen deines Beitrags, unglaublich 😀 😀 Sowas Saulustiges habe ich schon sehr lange nicht mehr gelesen! Ich danke dir dafür und weiter so 🙂

    Gefällt mir

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