Was sagt das Herz?

 

2017 ist Vergangenheit, was bleibt sind viele Erinnerungen, viele Erlebnisse, viele Unterhaltungen, viele Emotionen, viel Freude und (zum Glück) so gut wie keine größeren Tiefen, die es für unsere kleine Familie durchzustehen galt.

Was außerdem noch bleibt, sind 45 Beiträge hier auf´m Blog. FÜNFUNDVIERZIG! Wenn ich die Worte alle zusammen zähle, die ich zu virtuellem Papier gebracht habe, dann bin ich (gemäß landläufiger Meinung) als Mann, bis zum Jahr 2038 von der Verwendung jeglicher Wörter freigestellt #alleschonaufgebraucht. Da ich aber nach wie vor Bock hab meine Meinung und meine Gedanken kund zu tun, werdet ihr wohl nicht so lange von mir verschont bleiben #sorry #notsorry.

Als ich im Februar letzten Jahres anfing meine Gedanken niederzuschreiben wusste ich nicht wo die Reise hier hin geht, ob es nur ein Kurztrip, oder doch ne Weltumrundung wird. So wie´s aussieht bin ich noch ne Weile auf Achse und nehme euch (wenn ihr mögt) mit auf meinem Weg.

Ich als kleiner Zahlen-Nerd möchte heute die Gelegenheit natürlich nutzen, um euch (ob ihr wollt oder nicht) einen kurzen Überblick über die Aktivitäten hier auf´m Blog zu geben.

Mir ist durchaus bewusst, dass die folgenden Zahlen dem ambitioniertem Blogger die Lachfalten ins unermessliche potenzieren, für mich sind sie aber ein Erfolg (ich muss nämlich damit kein Geld verdienen) und dafür möchte ich mich auf diesem Weg kurz bedanken.

Beitragsverlauf

Wie ihr seht, war ich im Sommer damit beschäftigt die Sonne zu genießen, und das wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in diesem Jahr auch wieder so sein #justsayin.

Aufrufe

Nichts desto trotz haben sich einige von euch auf den Blog verirrt und meine Beiträge gelesen #woop.

Gesamtübersicht

Einige ist hier übrigens aus meiner Sicht leicht untertrieben! 6747 Irre, die sich die Zeit nahmen, um einen meiner Texte zu lesen. Es ist mir ernsthaft eine Ehre! Mir ist durchaus bewusst, dass es unzählige meiner Art gibt (wobei ich natürlich einzigartig bin und ganz klar aus der Masse hervorsteche – so wie der hässlichste Hund der Welt beispielsweise 🙂 #isklar ) und die Auswahl an Blogs dementsprechend überwältigend groß ist. Daher hier nochmals ein

FETTES DANKESCHÖN!

Um meinen kleinen Günther-Jauch-mäßigen Jahresrückblick gebührend abzuschließen, präsentiere ich euch nachfolgend noch meine

BestNine-Blogposts in 2017 #sorrydermussteeinfach :

  1. Kita´s Anatomy (mein persönliches Highlight in 2017)
  2. Deins und Meins gibt es nicht mehr
  3. eins & eins macht zwei (1+1=3)
  4. Gras essen
  5. Hassliebe (mein Resümee nach erfolgreichem Insta-Detox)
  6. Alpha-Kevin (der ultimative Baby-Namensfindungs-Begleittext)
  7. Ohne euch (bisschen was fürs Herz)
  8. Hass-Hitparade (darf definitiv nicht fehlen, Fortsetzung folgt…)
  9. der Tempel (wie die Handbiers Urlaub machen)

Damit möchte ich meinen Rückblick beenden und euch versichern, dass es Nachschub geben wird! Worauf ihr natürlich schon selbst gekommen seid #ihrFüchse, schließlich ist dieser Beitrag hier ja schon eben jener… !

 

Nun aber zum eigentlichen Thema, Nachschub in der Familienplanung #ÜberleitungdesTodesCheck.

 

Gleich vorweg, NEIN, es werden hier jetzt keine Baby-News verkündet! Es wurden während der Feiertage ausreichend Schnäpse und andere Spirituosen verzehrt, was über jeden Zweifel erhaben machen sollte #iszumindestbeiunsso #wissterbescheid.

Anyhow, der Status Quo sieht folgendermaßen aus:

Papa, Mama, Dödel.

Hier stellt sich nun für mich, ach was red´ ich; für uns (also für des Dödels Mutter und mich – den Dödel interessieren momentan nur Gummibärchen und Feuerwehrautos) die Frage, ob wir damit unserem Reproduktionsauftrag gerecht geworden sind, ob unsere Familienplanung abgeschlossen, oder doch noch nicht vollständig ist.

Die meisten Paare mit einem Kind gelangen irgendwann an diesen Punkt. Für manche steht schnell fest, dass es bei einem Nachkommen bleiben wird; sei es aus gesundheitlichen Gründen, oder einfach, weil die Umstände keinen Platz für ein weiteres Kind lassen. Bei vielen ist die Sache allerdings nicht ganz so klar und man setzt sich unweigerlich irgendwann mit dem Thema auseinander.

Nüchtern betrachtet haben wir uns erst zu 50% reproduziert; allerdings ist eine nüchterne Betrachtung bei diesem Thema ziemlich dämlich, das ist sogar mir als Zahlen-Nerd klar.

Wenn wir nun dem Auftrag der Gesellschaft folgen würden, wäre es Zeit für #Elternsex. Irgendwer hat aber meist Kopfschmerzen #kennter.

Das soll jetzt übrigens keine Kritik an euch Frauen sein #nurbetroffeneHündinnenbellen, sondern war eher metaphorisch (es darf gegoogelt werden) gemeint. Worauf ich hinaus will: Fragen, die sich unweigerlich auftun, wenn man die Familienplanung überdenkt.

Beispielsweise diese:

  • kann ich dem/der Erstgeborenen dann noch gerecht werden
  • hält die Beziehung diese „Belastung“ aus
  • wäre ein 2. Kind mit den Berufen vereinbar
  • Was ändert sich mit einem 2. Kind
  • können wir uns das finanziell leisten
  • was sagt das Herz

Wir sprechen ab und zu über dieses Thema, über diese Themen. So richtig festlegen mag sich bei uns noch keiner, aber wenn im Freundeskreis mal wieder jemand schwanger wird, oder auf Instagram mit fröhlichen Announcements nur so umhergeworfen wird, dann tritt es wieder etwas in den Vordergrund.

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass es für die meisten Männer nicht so brisant ist, wie für Frauen. Das hat einen einfachen, wie auch nachvollziehbaren Grund; Frauen können schlichtweg nicht ewig Kinder bekommen, Männer rein theoretisch schon.

Ich persönlich bin mir bewusst, dass es keinen perfekten Zeitpunkt für weiteren Nachwuchs gibt, und unsere Familienplanung spätestens in ca. 2 Jahren abgeschlossen sein wird, was einfach unserem -für die Youtube-Generation- mittlerweile biblischen Alter geschuldet ist.

Die Zeit drängt also in gewisser Weise. Ich persönlich möchte wenn, dann ehrlich gesagt auch nicht erst mit 40/50 nochmal Vater werden. Das möchte ich mir schlichtweg nicht zumuten, und dem Kind würde das vermutlich auch keine besonders große Freude bereiten.

Ich hab es eben schon geschrieben, von uns will sich noch keiner so ganz festlegen, ich für meinen Teil konnte mir auch noch nicht alle Fragen beantworten.

Man liest ja auch oft, dass das 2. Kind so nebenher läuft. Das glaube ich im Leben nicht! Niemals!!! NIE!!! Ich komme regelmäßig mit nur einem Kind an meine Grenzen und teilweise darüber hinaus. Wie soll es dann bitte gehen, dass sich da mit nem 2. Kind nichts ändert!? Meinungen und Anregungen dazu nehme ich gern entgegen!

Diese Grenzüberschreitungen sind es, die mir am meisten „Kopfschmerz“ bereiten. Ich würde jetzt einfach mal behaupten, dass der Dödel noch sehr moderat ist, was sein Verhalten angeht…ich mag mir gar nicht vorstellen wie es wäre, würde ein Geschwisterchen mehr über die Stränge schlagen.

Andererseits ist es natürlich toll zu sehen wie er aufwächst, wie er immer selbstständiger wird, immer mehr zu einer „richtigen“, einer „vollständigen“ Persönlichkeit heranwächst und sein Ding so durchzieht; und uns dabei so viel Freude bereitet.

Und machen wir uns nix vor, so ne kleine Prinzessin zuhause zu haben (neben der Königin natürlich 😉 ), auf die der große Bruder dann aufpassen könnte,  wär´schon ziemlich süß.

Normalerweise würde ich einfach jemanden fragen (im Gegensatz zu des Dödels Mutter – die fragt nicht mal im Supermarkt nach einem gesuchtem Produkt #kennter) , der 2 oder mehr Kinder hat, ob es für ihn die richtige Entscheidung war. Machen wir uns aber nichts vor, vermutlich würde es keiner zugeben, wenn er mit der Entscheidung für ein weiteres Kind unzufrieden wäre. Mal ganz abgesehen davon, dass auch niemand die gleichen Voraussetzungen wie ich, wie wir, gehabt hätte.

Hilfe von „Außen“ kann man also nicht wirklich erwarten. Bleibt einem also nur die Fragen selbst zu beantworten.

Neben den Grenzüberschreitungen macht mir auch der Anspruch zu schaffen, den Kindern gerecht werden zu wollen.

Wenn ich unseren Alltag betrachte, dann bin ich mir nicht mal sicher, ob wir unserem Einzelkind in dem Maße gerecht werden, dass er verdient hat. Wir sind beide berufstätig; heißt, dass der Dödel unter der Woche ca. 8-9h pro Tag in der Kita verbringt und wir danach noch 3-4h mit ihm haben, während die Akkus da natürlich schon -auf Grund des vorangegangenen Tages- nicht mehr gänzlich gefüllt sind. An den Wochenenden möchten wir gern auch mal etwas ausspannen oder auch mal die Gesellschaft von Erwachsenen „genießen“, natürlich alles mit Kind, aber da liegt der Fokus logischerweise auch nicht nur auf ihm. Man möchte sich ja in der Elternrolle auch nicht komplett verlieren.

Ich denke, dass er bisher nicht zu kurz kommt, allerdings frage ich mich ernsthaft, ob das bei einem weiterem Kind auch so bliebe. Wie macht ihr das denn so?

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich auch nicht möchte, dass wir uns in unserer Elternrolle aufreiben müssen, um irgendwie durch den Alltag zu kommen.

Mittlerweile sind wir mit unserem 2 1/2-Jährigen so weit, dass das Leben schon wieder deutlich entspannter ist, als mit einem Baby. Gut, die Trotzphase macht uns hin und wieder zu schaffen, aber am Ende des Tages ist er bereits aus dem „Gröbsten“ raus und ich stelle mir die Frage, ob ich das nochmal mitmachen möchte.

Achtung: es folgen ganz große Gefühle!

Ich Liebe die Mutter meines Kindes (Große Gefühle Ende) und bin mir dementsprechend ziemlich sicher, dass unsere Beziehung auch ein zweites Kind aushalten würde, auch wenn es manchmal brenzlig würde. Das wäre also keine unüberwindbare Hürde

Finanziell wäre es sicher auch zu stemmen, wobei dann die folgenden Urlaube vermutlich in die Krisenregionen #Türkeioderso dieser Erde verlagert werden müssten 😉 ; das kann also auch kein Gegenargument sein, so wie eigentlich alle anderen organisatorischen Fragen. Wohnung ist groß genug, Auto auch…usw.

Es hängt am Ende also nur daran was das Herz dazu sagt, dass sich nochmal ALLES ändern würde…und das sollte auch die einzige Frage sein, die wirklich eine Rolle bei dieser Entscheidung spielt.

Nachdem das nun also geklärt wäre, möchte ich nun endlich mal Kapital aus meiner Arbeit hier schlagen und nachfolgend ein paar Produktplatzierungen unterbringen… #nicht.

Worüber ich mich aber freuen würde, wären ein paar Einblicke in eure Entscheidungsfindung, bzw. gern auch in die Veränderungen, die sich mit dem 2./3./…oder 8. Kind ergeben haben.

Habt ihr Tips, Anregungen, Kritik?

 

 

30 Gedanken zu “Was sagt das Herz?

  1. Laphiia schreibt:

    So dann hinterlasse ich hier mal meine Gedanken zur Entscheidung für mehr als ein Kind…
    Also zum einen ist der erste Zwerg schon fast so gross wie ich, also 6cm fehlen noch und zum anderen steckt sie auch noch in den Anfängen der Pubertät (wenn man mich fragt, schon tief drin, ich hoffe es wird nicht mehr so viel schlimmer). Zum Ausgleich habe ich mir mit meinem Mann zusammen letztes Jahr also noch zwei (ja richtig 2!!!) weitere Kinder gemacht. Dank der notwendigen Reproduktionsmedizin war es auch eine bewusste Entscheidung und gewünschtes Ergebnis.
    Die Jungs sind mein Yoga… Ich bin 33 und habe also jetzt 3 Kinder. Emotional der Hit, die ganz ganz grosse Liebe. Wobei das Teeniekind die momentan mit wirklich wirklich anstrengender Verplantheit und begrenzert schulischer Motivation echt auf die Probe stellt.
    Die Babys sind 5 Monate alt und bisher sehr umgänglich, so wie die grosse Schwester es früher auch war.
    Lange Rede kurzer Sinn: Ich würde es immer wieder so machen. Es ist einfach zu schön.
    Sicherlich gibt es keinen perfekten Zeitpunkt. Aber wenn euer Dödel keinen Kinderwagen mehr braucht (und sei’s nur für das kurze Nickerchen unterwegs) sondern dauerhaft auf einem Mitfahrbrett glücklich ist, dann macht das schon vieles einfacher! Das wäre so mein Punkt für ggfl noch ein paar Monate zu warten (je nach dem, wie schnells beim Dödel eingeschlagen hat… Ist ja schon ein gewisser Anhaltspunkt).

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  2. Melli schreibt:

    Sehr gutes Thema!!! Unsere Familienplanung ist definitiv abgeschlossen, da wir beide weit über dem biblischen YouTube Alter sind (ich 42, der Bumschatapppartner 45) Ich finde es im übrigen in diesem Alter nicht so anstrengend, wie man meint. Es ist anders…. Auch wir arbeiten beide Vollzeit, unsere Lütte geht ab nächste Woche auch den kompletten Tag in die Kita. Und ja, ich habe ein schlechtes Gewissen deswegen. Auch deswegen käme ein 2. nie in Betracht!

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  3. Isabell schreibt:

    Mhmmm schwierig, wir haben 2 Kids, mit ziemlichem Abstand… wenn ich jetzt sehe was ich schon mit ner 11 jährigen diskutiere , weiß ich jetzt schon dass mir das nach 6 Jahren nochmal blüht😅😂 nein im Ernst sie lieben und sie hassen sich aber☝🏼Durch den großen Abstand hat jeder seine Zeit genossen, sprich emily lange als Einzelkind und der burschi weil Madame ja dann in der Schule war. Auch wenn’s als zum Haare raufen ist, ich würde es um kein Geld der Welt anders machen wollen, weil ich von Glück reden kann überhaupt zwei gesunde Kinder zu haben (link in meiner bio🙋🏼) hört auf euer Herz, es kommt eh immer so wie man es nicht geplant hat😂😂😂❤️❤️❤️

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  4. Resi schreibt:

    Lieber Herr Handbier,
    wir sind seit etwas über einem Jahr zu viert, der Altersunterschied zwischen der Großen und dem Kleinen liegt bei 26 Monaten.
    Was zur Hölle hat uns da nur geritten, so schnell eine Nummer 2 nachzulegen? Diese Frage haben sich viele im Bekanntenkreis und zwischenzeitlich ab und zu sogar wir selbst immer mal gestellt.
    Gerade wurde es endlich etwas einfacher (alle Zähne da, Windel weg, Gitterbett ade und was sonst noch so alles plötzlich funktionierte) , dann fangen wir das ganze Drama wieder von vorne an?! Ganz genau so sollte es dann wohl sein. Wir planten so ganz ganz langsam („das dauert sicher ne gaaaaaaanze Weile“) nochmal Nachwuchs – , zack, schon war der zweite Streifen zu sehen. Wir hatten sozusagen keine große Wahl mehr, der Mini war unterwegs und wir freuten uns nach anfänglicher Überraschung dann doch wie verrückt!
    Ein gutes Jahr nach der Geburt kann ich dir sagen:: Nebenher läuft alles, nur nicht das zweite Kind…. Es ist schon ziemlich anstrengend, der Alltag mit 2 kleinen Mäusen, die Freizeit schwindet und man kommt ehrlich gesagt schon häufiger an seine Grenzen als mit einem.
    Man gibt tatsächlich echt vieles wieder auf, aber jetzt kommt das riesengroße Pro an der Sache: Dieser 2. neue Mensch gibt einem so viel zurück, das bügelt jede schlaflose Nacht wieder aus. Eine kleine neue Persönlichkeit, ganz anders als Nummer eins (so zumindest bei uns) und doch genauso bezaubernd. Von der Geschwisterliebe ganz zu schweigen. Klar, es kracht auch immer mal zwischen den zweien und Eifersucht war einige Monate ein Thema. Doch jetzt ist davon nichts mehr zu spüren. Der kleine ist voll akzeptiert und himmelt seine Schwester an. Richtig herzerwärmend, wenn man die 2 zusammen sieht. Die Partnerschaft schweißt es noch mehr zusammen und ich würde fast sagen, ab und zu wächst man schon über sich hinaus.
    So, nun genug mit dem Gesabbel: Ich für meinen Teil kann euch eine klare Empfehlung zum Geschwisterkind aussprechen. Auf das Herz zu hören, ist in dem Falle wahrlich das einzig Richtige!

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  5. Anke schreibt:

    Ehrlich gesagt, dachten wir, nach dem ersten Kind Schluss zu machen, weil sie wirklich (und bis heute) ein anstrengendes Kind ist. Als ich schwanger war mit Nr. 2 hatte ich Angst, das Kind wird genauso, aber weit gefehlt. Die beiden sind wie Tag und Nacht, haben sich aber total lieb und spielen mittlerweile viel zusammen, so dass wir als Eltern auch mal Ruhe haben (großer Vorteil bei 2). Und innerlich bedanke ich mich, dass ich quasi ein Belohnungskind bekommen habe, bei dem ich alles richtig genießen konnte. Beim ersten waren wir als Eltern zu aufgeregt. Beim zweiten ist man entspannter. Fazit : Ich kann nur empfehlen, nachzulegen. Zu viert am Tisch ist es sooo schön und lustig. Ich liebe meine Mädels total!

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  6. Leenie schreibt:

    Wir haben uns die Entscheidung für Kind 2 auch nicht leicht gemacht, hin und her überlegt, aber am Ende bringt es das ganze „Gedenke“ nichts. Man sollte auf sein Gefühl, sein Herz hören. Ein bisschen tickte auch die Uhr bei uns, meine persönliche „Schmerzgrenze“ für K2 ist 35, ist im Mai soweit und aktuell warten wir auf die endlich beginnende Geburt 🙂 Also den Zeitplan haben wir schon mal eingehalten. Als wir vorletztes Jahr viele Babysachen verkaufen wollten und diese süßen kleinen Anziehsachen in den Händen hielten wurde uns klar dass es das noch nicht war (Gefühlsduselei Ende). Also hat am Ende das Herz entschieden aber ich kann es verstehen über was man sich alles so Gedanken macht. Thema Platz haben wir keine Probleme, finanziell muss man sich natürlich erstmal wieder einschränken (ich bevorzuge dann lieber keinen Urlaub anstatt in Krisengebieten 🙂 ), die Flexibilität ist auch erstmal futsch und für K1 ändert sich so viel aber ich vertraue darauf dass wir das schon wuppen. Wenn ihr euch dafür entscheidet dann ja zu 100% und mit ganzem Herzen und dann wird auch alles gut 🙂

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  7. W😊 schreibt:

    Lieber Dödeldad😄
    Unsere Söhne sind 23 Monate auseinander, mittlerweile ist der „kleine“ Sohn 10 und der große Sohn (noch) 11.
    Ja, es war am Anfang nicht ohne, wir hatten keine Verwandten in der Nähe, die uns unterstützen konnten, aber es ging alles irgendwie.
    Den großen Vorteil eines geringen Abstands sehe ich darin, dass man viele Freizeitaktivitäten planen kann, die für beide Kinder spannend sind. Der Alltag Kinder eines geringen Abstandes unterscheidet sich nicht sooo sehr. Du hast dann zwei Kinder im KiGa, später nimmt der ältere den jüngeren mit zur Schule, etc. Beide Kinder verstehen sich hier wirklich gut und profitieren sehr voneinander.
    Und ein weiterer Aspekt, den ich sehr positiv fand, war die Tatsache, dass wir noch so richtig in dem „Kleinkindmodus“ waren, als Nr. 2 auf die Welt kam.
    Gerade jetzt, wo die Kinder immer selbstständiger werden, könnte ich es mir nicht mehr vorstellen, nochmal ganz von vorn anzufangen. Einmal gewonnene Freiheiten möchte ich nicht mehr aufgeben😂.
    Wir wollten ursprünglich auch nur ein Kind, weil ich nicht das Gefühl hatte, den (und meinen) Ansprüchen von 2 Kindern gerecht zu werden. Aber man bekommt alles hin!
    Ich würde mich immer wieder für ein zweites Kind entscheiden. Mein Herz geht auf, wenn ich unsere beiden zusammen sehe❤️
    Nur Mut!

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  8. Isabelle schreibt:

    Unser großer ist im Mai 3 geworden und im August kam dann unser mini dazu. Unser Glück, dass der große seine Eifersucht nicht am mini raus lässt sondern an uns. Er ist ein kind was einen riesen großen dickkopp hat und fällt diesbezüglich und auch was die Energie Reserven betrifft, etwas aus dem üblichen Rahmen (wir Eltern sind vom Fach ;-P)
    Es ist natürlich nicht immer leicht, aber trotzdem bin ich froh unsere zwei Jungs bei uns zu haben. Sie lieben sich jetzt schon so sehr und der mini ist ein ganz anderer (und ich behaupte mal einfacherer) Charakter.
    Ich bin allerdings seit Geburt vom großen zu Hause und gehe (hoffentlich) ab diesem Sommer zumindest halbtags arbeiten. Trotzdem sehe ich es optimistisch, denn: man lernt definitiv über eigentlich unwichtige Dinge hinweg zu sehen (zum Beispiel bleibt im Haushalt mal das ein oder andere oder auch mal alles liegen) weil einfach keine Zeit dafür ist. Es findet sich alles neu.
    Und ich weiß das ich auch noch kind no. 3 möchte, wenn 3-5 Jahre rum sind 😉

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    • des Doedels Dad schreibt:

      Sogar noch Nr.3, echt? Dann kann es ja wirklich nicht so heftig sein. Das mit der Eifersucht wäre auch so ein Punkt, der sicher nicht ganz ohne wäre. Der Dödel hat auch eine sehr robuste Persönlichkeit😅🤷🏻‍♂️.

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  9. B. schreibt:

    Auch ich habe zwei kleine Söhne mit ca. 2 Jahren Abstand. Und ich muss sagen, der Babybruder läuft schon nebenher, aber halt nicht immer im positiven Sinne. Er bekommt nicht die Aufmerksamkeit die der Große bekommen hat (ist klar, denn es gibt nun zwei die bespaßt werden wollen) und auch der Große muss zurückstecken. Was allerdings gut nebenher geht ist das Alltägliche. Baden, raus gehen, und später auch das Spielen geht prima zusammen. Die Umstellung von ohne Kind auf Kind ist Größer, als die von Kind 1 auf Kind 2.
    Ich komme aber auch oft an meine Grenzen mit den Zweien und bereue ein bisschen, dass der Babybruder schon so schnell kam (Entscheidung wurde uns übrigens abgenommen, geplant hätte ich gerne 3 Jahre dazwischen gehabt). Vor allem wenn ich abends alleine bin und den Großen ins Bett bringen möchte (geht leider noch nicht mit: „Gute Nacht“ und raus aus dem Zimmer), der Babybruder aber vor Bauchweh/Schub/Phase/WeißDerGeier nur am weinen ist, dann tuen sie mir beide so unendlich leid.
    Aber dann sind da einfach die Momente die alles in den Schatten stellen und man einfach nur glücklich ist mit beiden Kindern. Besonders wenn der Große anfängt den Babybruder zu umsorgen und dafür mit einem Lachen vom Baby bestätigt wird!

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    • des Doedels Dad schreibt:

      Danke für die ausführliche Antwort, genau solche Situationen, wie du sie beschrieben hast – hier das zu Bett bringen – sind es, was mir so das Muffensausen aufdrängt…absoluter Horror für mich. Das mit dem „großen Bruder“ finde ich wiederum auch eine sehr schöne Vorstellung!

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      • B. schreibt:

        Kurzes Update:
        Der Babybruder ist jetzt schon wieder ein halbes Jahr alt! Seit einiger Zeit läuft unser Bett-Programm sehr gut und ich kann beide gleichzeitig ins Bett stecken. Der Kleine himmelt den Großen an und auch der Große geht total in der Bruderrolle auf!
        Alles in allem bin ich mit unserer Situation sehr zufrieden und die Zeit, in der es so stressig war, ging schnell vorüber!
        Also ran an das zweite Kind! 🙃

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  10. birte schreibt:

    Meine beiden haben einen Abstand von 14 Monaten, da seid ihr ja nun schon weit von entfernt. Geplant war das nicht. Und oft gehen mir genau die Dinge durch den Kopf und kann definitiv sagen: ich habe nicht die Zeit und auch Ruhe, um für beide Kinder gleichermaßen da zu sein. Generell geht das auch gar nicht, kann mich ja nunmal nicht teilen. Beide müssen zurück stecken. Witzig finde ich, dass die meisten sich um Nr1 sorgen machen, was das zurück stecken betrifft, bei mir ists genau umgekehrt. Die kleine muss immer mit, aus der KiTa abholen, manchmal hinbringen, immer mit spazieren, wenn der große Bruder das will. Baden, wenn der große muss, essen etc… Ich wollte jedoch immer zwei Kinder und ich glaube auch, dass es für die Kinder wichtig ist, da sie durch ein Geschwisterkind wahnsinnig viel lernen. Ich habe es mir anstrengender vorgestellt, sehe es auch so: von kein Kind auf ein Kind ist härter als von einem auf zwei. Aber ich brauche auch Urlaub, bin viel schlecht gelaunt und werde schnell ungerecht. Würde die kleine aber nie hergeben wollen. Ein Pauseknopf wäre toll, also die Kinder mal auf Pause stellen, sich erholen und wieder auf an drücken.
    Ich kann jetzt schon sehen (und der Große ist noch nicht mal 2), wie toll sie sich gegenseitig finden.
    Schwieriger ist aber eher, wie man als Paar weitermachen kann. Zwei Kinder abzugeben für einen Abend oder mehr ist schwieriger als eins. Wobei ich auch kein Maßstab bin, weil unsere so kurz hintereinander gekommen sind. Ich empfinde es mit dem zweiten jedoch ‚leichter‘, einfach weil man selbst entspannter ist, denn man weiß ja jetzt, dass so ein Baby nicht so schnell kaputt geht. Also ich bin pro zweites Kind, aber ist scheiße viel Arbeit und man verliert sich n bisschen. Aber mit 60 sitzt man zu viert unterm Baum, hat doch auch was 😉

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    • des Doedels Dad schreibt:

      Es hat natürlich seine Vorteile! 14 Monate ist aber echt ziemlich eng getaktet 🙂 . Aber der Zug ist ja bei uns nun schon lange abgefahren…eine Entscheidung gibt´s aber bisher immer noch nicht. Ích glaube auch, dass es beim zweiten weniger „Berührungsängste“ gibt, aber der Mehraufwand ist schon nicht ohne… ahhhh, es ist wirklich schwer

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  11. Jess schreibt:

    Hallöchen,
    dann geb ich auch mal schnell einen Senf zu dem hart umkämpften Thema „Einzelkind hot or not“ ab :))
    Meine Große ist 10 und der Kleine 5.
    Lange wollten wir „nur“ bei dem einen, mega leichtem Mädchen bleiben. Dann kamen Gedanken wie „wenn uns mal was passiert, selbst haben wir Geschwister und lieben diese und sie kriegt keins, war das jetzt schon alles was an Kindergeschrei durch unser Haus fegt, usw.“ Tja, am Ende war es meine Oma, die bei mir den Ausschlag gab. Sie hatte gerade ihren Bruder verloren und obwohl sie Mann, Kids, Enkel u Urenkel hat, meinte sie zu mir „jetzt bin nur noch ich übrig“. Damit meinte sie die Familie, in der sie groß geworden ist. Mutter, Vater, zwei Brüder und da hab ich festgestellt, dass es genau das ist was ich für meine Tochter möchte und natürlich (denn ein zweites Kind ist niiiieee nur ein Geschwisterchen!!) auch für uns. Ich möchte das da jemand ist, der ihre Kindheit bezeugen kann. Jemand mit dem sie das Kostbarste teilen darf was man bekommen kann, die Liebe einer Familie.
    Da war uns dann klar, da fehlt noch jemand, dann sind wir vollständig (und dabei hatte ich als die ersten im Freundeskreis mit dem 2. nachlegten extra demonstrativ nen Hundewelpen gekauft…)!
    Am Anfang war es eine große Umstellung, erst da hab ich kapiert, dass meine Tochter im Säuglingsalter eine frappierende Ähnlichkeit mit ner Babyborn Puppe gehabt haben muss! Nein, dass zweite läuft definitiv nirgends einfach so mit, es ist genauso eine eigenständige Persönlichkeit und damit aber auch schnell ein unverzichtbares Mitglied der Familie.
    Wir für unseren Teil haben also auch unser Herz gefragt und heute kann ich sagen, derjenige bereichert uns alle vier (auch den Hund :)) jeden Tag aufs neue so sehr, dass sich keinerlei Fragen stellen nach dem was gewesen wäre wenn.
    Ich kann aber genauso verstehen wenn dieses Gefühl sich bei anderen nicht einstellt oder die Antwort des Herzens ein „so wie jetzt ist es genau richtig“ ist.
    Toi toi toi :))

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  12. Katja schreibt:

    Das ist dann wohl mein Thema. 😅
    Unser Großer ist 6 Jahre alt, die Entscheidung für Kind 2 (fast 1,5 Jahre) war eine leichte. Denn das Bedürfnis nach einem zweiten Kind war groß, sowohl bei uns als Eltern, als auch beim bis dato Einzelkind. Und es war die absolut richtige Entscheidung. Die Kleine passt perfekt in die Familie und auch wenn wir eine Weile brauchten um uns als vierköpfige Familie einzuschwingen, ist es so als wäre es nie anders gewesen.
    Und nun erwarten wir im Herbst unser drittes Kind. Der Große freut sich schon wahnsinnig.
    Habe ich Zweifel? Ja klar. Manchmal frage ich mich, ob die Kleine mit „Konkurrenz“ klar kommen wird. Ob ich zwei Kindern unter zwei gerecht werden kann. Aber dafür wird sich eine Lösung finden, wenn es so weit ist. Man wächst schließlich mit seinen Aufgaben. 🤗
    Finanziell konnten wir nie große Sprünge machen, und auch die Wohnung könnte größer sein (vom Auto reden wir mal gar nicht). Aber ist es denn das worauf es ankommt? Wir haben alles was wir brauchen und auch wenn kein Urlaub auf den Seychellen drin ist, werden die Kinder die Welt entdecken.
    Meine größte Angst ist es, dass unser Kind allein an unserem Grab stehen müsste. Denn nach den Eltern hat man die engste Bindung zu den Geschwistern.
    Und wenn die Kinder erwachsen sind, werden sie sich hoffentlich nicht daran erinnern, dass mal auf etwas verzichtet werden musste, sondern daran, dass es bei uns jemand gab an den sie sich wenden und mit dem sie spielen konnten.

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    • des Doedels Dad schreibt:

      Hat eure Erstgeborene nach einem Geschwisterchen verlangt? wie lang habt ihr so ungefähr gebraucht, euch in die neue Situation einzufinden? Würdet ihr das mit dem Abstand (so ca. 4 Jahre, wenn ich richtig gerechnet habe) wieder so machen? Eifersucht gab´s keine aufs Geschwisterchen?

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      • Katja schreibt:

        Seit er 3,5 war wollte er Geschwister. Wir haben zuerst versucht ihn mit einer Schildkröte hinzuhalten. Hat aber nur mäßig geklappt 😅
        Er war ja schon fast 5 als die Kleine auf die Welt gekommen ist, da hat er es gut verstanden wenn er mal warten, oder ein Spiel unterbrochen werden musste. Es war nie Eifersucht, eher manchmal Frustration. Aber er hat auch von Anfang an ihr herum getüddelt und es ihr nie „übel genommen“. Er hat immer gesagt, sie sei sein Wunsch gewesen. Jetzt sonnt er sich in ihrer Liebe und Bewunderung und zeigt ihr die Welt (und kommandiert sie gern herum 😁).
        Rückblickend hätten wir den Altersunterschied gern etwas kleiner gehabt. Aber der „Leidensdruck“ nach einem zweiten Kind musste erst groß genug werden, um alle Zweifel (Finanzen, Karriere, etc) verblassen zu lassen. Und als wir die beiden miteinander erlebt haben, war die Entscheidung für Nummer drei glasklar. Zwar wollten wir einen etwas größeren Alterunterschied zwischen den beiden Kleinen, aber manchmal sieht die Natur das eben anders und da ging es deutlich schneller als wir erwartet hätten.
        Am Ende hat jeder Altersunterschied Vor- und Nachteile. Aber ich glaube nicht, dass irgendjemand langfristig bereut ein weiteres Kind bekommen zu haben (kurzfristige „Kinder auf den Mond“ Wünsche mal ausgenommen 😂).

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      • des Doedels Dad schreibt:

        Mit einer Schildkröte? 🙂 Das mit dem „Leidensdruck“ verstehe ich absolut“. Danke für die ausführliche Erklärung eurer Situation…ich denke auch, dass es bisher noch keiner wirklich bereut hat nachzulegen…

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