Dickes B

 

Schönen juten Bonjourno!

Wir haben meine kleine Auszeit genutzt, um mal unsere Hauptstadt zu besuchen.

Berlin.

Des Dödels Mom und ich haben den Dödel eingepackt und sind zu Opa Heini gefahren.

Also nicht wir sind gefahren, sondern des Dödels Mom…als ich sie nämlich von ihrer Arbeit abgeholt habe, war der erste Satz -nachdem sie ins Auto gestiegen ist- „oh man, das glaub ich doch jetzt nicht, warum bist du nicht schneller an die Ampel gefahren, jetzt ist rot“; ich bin (als logische Konsequenz – irgendwer muss sie ja mal erziehen) noch an der selben Ampel ausgestiegen und habe ihr das Steuer überlassen.

Ich sage euch eins, ich hasse es! Beifahrer sein ist das aller Letzte!

Vor allem, wenn des Dödels Mom fährt! Es war vermutlich eine größere Strafe für mich, als für sie… ich komme mir da immer vor wie in ner Dauerfilmvorführung, in der ständig mein bisheriges Leben an mir vorbeizieht…so, wie kurz vor dem Tod #kennter #hoffentlichnicht. Den Dödel hat´s übrigens nicht tangiert…

Sleepin D

…der hat nämlich seinen verkürzten Mittagsschlaf im Auto gehalten (wir Füchse sind nämlich zur Mittagszeit gefahren). Ich gucke übrigens nur so zufrieden, weil wir Airbags haben; und weil ich froh war, dass der Dödel eingeschlafen ist #keineSelbstverständlichkeit.

Processed with VSCO with a5 preset

 

Praise the Lord hat aber auch die Frau das Autofahrerherz manchmal am rechten Fleck; und hat geistesgegenwärtig so nen Honk von der Gasse gehupt, der bei 170km/h auf unsere Spur #wirlebenaufderÜberholspur #isklar  wechseln wollte, direkt neben uns! Nur Kackbratzen auf der Gasse unterwegs, die den Führerschein vermutlich auf´m Flohmarkt erstanden haben.

Anyhow, ich schweife ab.

Wir sind also zu Opa Heini gefahren, Opa Heini (heißt übrigens nicht wirklich Heini) wohnt nämlich mit seiner Frau, aka. Oma, im Speckgürtel #hmmmmSpeck Berlins, am Rande zu Spandau.

Kaum angekommen ging´s auch direkt für den Dödel in den Sandkasten, bisschen lüften…

sandkasten

Währenddessen haben wir (weil Junior in Obhut von [Ur]Oma Rosi war) erstmal schön Kaffee getrunken und bissel rumgeasselt.

Viel ist an dem Tag dann auch nicht mehr passiert, ich durfte noch das Angrillen übernehmen und der ein oder andere Schnaps wurde verköstigt.

Alles in allem ein entspannter Nachmittag/Abend. Gegen halb eins ging´s dann auch ins Bett; rückblickend wäre halb neun vermutlich besser gewesen, der Dödel hat die Nacht nämlich gegen 5:30Uhr für beendet erklärt #derkleineSack.

Da wir in der Regel zu solchen unchristlichen Uhrzeiten allerdings noch nicht kinderbespaßungsbereit sind #wirsitzenalleineinemBoot, hat er das elektronische Erziehungsgerät in die Hand gedrückt bekommen, um sich damit noch ne Weile zu vergnügen und uns in Ruhe zu lassen.

Pädagogisch wertvoll können wir.

Aber bei Oma und Opa darf er das… #kennter, genau wie Gummibärchen und Schokolade den ganzen Tag…

 

Whatforever, nach der kurzen Nacht ging es dann für mich (ALLEIN!!!! #isauchmalschön) in die City.

Ich habe die „Freigabe“ bekommen, mal ein bisschen ME-Time mit meinem liebsten Hobby (neben dem Essen) zu verbringen #WoopWoop !

Ich hatte es mir schon lange vorgenommen, jetzt war es endlich so weit. Ich hab mich auf Street-Art-Foto-Tour gemacht. Wo wenn nicht in Berlin sollte an sowas machen!?

Ich geb´s zu, ich bin jetzt nicht außerordentlich -ach was red´ ich- nicht mal durchschnittlich kunstinteressiert, aber Street-Art ist genau mein Ding!

Ich liebe diese „abgefuckten Orte“, die Hinterhöfe und „dunklen Ecken“, die noch nicht auf Hochglanz poliert sind. Und natürlich die Kunstwerke (wir reden hier nicht von bescheuerten Tags, die ganze Straßenzüge verunstalten).

Ach und ich fotografiere sie natürlich auch total gern!

Processed with VSCO with a5 preset

Unterm Strich sind es die gesamten Umstände -die dieses Hobby mit sich bringt-, welche mir Freude bereiten. Ich bin an der frischen Luft, ich erkunde (für mich) unbekannte Orte, Ich kann währenddessen noch coole Fotos machen und mich im Nachhinein daran erfreuen.

 

Ich hab mich also auf den Weg gemacht die Stadt zu erkunden.

Map1

Mein erster Halt, nach einer abenteuerlichen Fahrt mit den Berliner Öffis (in dieser Stadt sind wirklich viele Freaks unterwegs), war das RAW-Gelände. RAW hat übrigens nichts mit G-Star zu tun #justsayin. Da war ich also nun, am berühmt-berüchtigtem RAW-Gelände…

Für mich hatten sich dort die 45Min. Öffi-Erlebnis schon gelohnt.

bahn

Das RAW (Reichsbahnausbesserungswerk #jetztwissterBescheid)-Gelände:

Zitat:

„…ein alternatives Kulturprojekt, dessen Credo „hochwertige Kultur niedrigschwellig bereitzustellen“ zeigt, dass hier nicht der kommerzielle Erfolg die Programmplanung bestimmt…“

Auf dem RAW-Gelände bin ich schnell fündig geworden.

Es folgen einige Impressionen

wall

selfie

BWR

Attachment0

BOY

social media

freaks

Zu dem Bild gibt´s übrigens noch anzumerken, dass man dieses winzige Gefährt wohl auch für Stadtrundfahrten (also mit mehreren dieser Dinger) mieten kann! Wer mich mal auf ne Rundfahrt einladen möchte, der kann sich gern bei mir melden, ich wäre sofort dabei :).

orange

black

Da ich euch hier jetzt nicht komplett zuspammen will, zeig ich euch jetzt noch kurz, wie das dann so aussieht, wenn ich in meinem Element unterwegs bin.

aaaaamapppppp

Wie man unschwer erkennen kann, krieche ich an solchen Orten dann wirklich in jeder Ecke rum und erkunde was es so zu sehen gibt.

Ich liebe das!

Weiter ging es dann über die Oberbaumbrücke…an der ein oder anderen Sehenswürdigkeit kommt man ja unweigerlich vorbei; und diese ist definitiv sehenswert!

Oberbaum

Von dort bin ich dann mit S-/U-Bahn in die Bühlowstraße gefahren.

Ich hatte mich nämlich (wider meiner üblichen Vorgehensweise) schlau gemacht, wo ich mich rumtreiben könnte…schließlich verliert man als Landei in dieser riesigen Stadt doch schnell mal den Überblick.

Apropos, ohne den DB-Navigator wäre ich sowas von aufgeschmissen gewesen; vermutlich hätte ich mich irgendwann beim Betteln am Alex wiedergefunden…

Ach und die Powerbank einzupacken war auch ziemlich clever #Planenkannich.

Die Bühlowstraße ist ein weiterer Streetart-Hotspot und den wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Zumal dort auch ein Museum für „Urban Contemporary Art“ zu finden ist.

Map2

Gerade aus der U-Bahnstation rausgetreten, hab ich direkt nen Sprayer erspäht…

atwork

…und ihn gefragt, wo ich die besten Ecken finde…er hatte ein paar gute Tips, aber seht selbst:

 

Das hier ist übrigens mein Favorit des Streifzuges; und wird auch einen Platz an einer unserer Wände zuhause finden:

Head

Ist das nicht geil!? Ich könnte noch ewig so weiter machen, aber vermutlich brennen die meisten nicht so für das Thema wie ich.

Früher, als ich so Zuhause in meinem Kinderzimmer rum saß, hab ich immer davon geträumt auch so etwas zu machen; die Rahmenbedingungen in der Provinz waren aber irgendwie nicht so optimal…dafür braucht´s schon ne lebendige Szene.

Anyhow, mit der Fotografie komm´ich der Sache zumindest deutlich näher, als ich mir das damals hätte in meinem Kabuff vorstellen können.

 

Nachdem ich also ca 57.000 Schritte gemacht habe und ungefähr genau so viele Fotos, habe ich mich wieder auf den Heimweg begeben…schließlich wollten der Dödel und seine Mom ja auch noch was von mir haben. Ach und die Füße haben mir weh getan!!! #MIMIMI.

 

Da Lord Kacke aber aktuell immer bespaßt werden möchte, haben wir beschlossen noch nen kleinen Ausflug zu machen #BewegungspensumbiszumJahresendeausgeschöpft.

Wir haben Oma, Opa & Uroma eingepackt und sind zu Karls Erdbeerhof #kennter gefahren.

Ich nenne es gern auch „die Kostenfalle“…jeder, der schon mal dort war, der weiß was ich meine…

Da ich erst gegen 16Uhr wieder im Speckmantel ankam #ihrerinnerteuch; und wir natürlich auch noch die Fahrt vor uns hatten, kamen wir relativ spät am Ziel an…zum Glück! Diese „Erdbeerhöfe“ sind nämlich in der Regel so voll, dass man da eigentlich überhaupt keinen Bock drauf hat.

Das blieb uns in dem Fall also erspart, weil gegen 16:45Uhr schon der größte Ansturm vorbei ist und man die Angebote, die dort ohne Zweifel reichlich vorhanden sind, alle wahrnehmen kann, ohne ewig anstehen zu müssen #allesrichtiggemacht.

Da wären zum Beispiel Sandkästen samt Bagger

Bagger

Rutschen

rutsche

Klettergerüste

kletterturm

(seine Mutter hatte sichtlich Spaß #nicht)

Diese kack Münz-Fahrzeuge (!!!!!), auf die alle Kinder stehen.

IMG_0658

und Traktorfahrten

ADK_0002

Ihm hat´s auf jeden Fall Spaß gemacht und wir haben die Zeit vertrödelt bekommen.

Nachdem wir dann also den Dödel kaputtgespielt und noch den halben Erdbeer-Laden leergekauft hatten, ging´s dann wieder Nachhause zu Opa.

 

Alles in Allem ein wirklich gelungenes Wochenende.

8 Gedanken zu “Dickes B

  1. Itsresislife schreibt:

    Das klingt nach einer gelungenen Auszeit für euch oder eher den Dödel.😅 sehr schön!
    Deine Street art Schnappschüsse sind der Wahnsinn, denke das werden wir uns im April mal live ansehen und auf spurensuche deiner Fotos gehen😂

    Gefällt 1 Person

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