Prag

 

Prag, Praha, Prague, Praga, Praaag, oder auch Prága; die tschechische Hauptstadt an der Moldau #hierlerntihrnochwas, war das Ziel unseres letzten kleinen Wochenendausfluges.

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Wir haben die Chance genutzt über Pfingsten den unvermeidlichen Staus zu trotzen, um diese wunderbare Stadt zu besuchen.

Für uns gab es mehrere Gründe für einen Besuch Prags. Zum einen war wegen unserer hervorragend getimten, vorausschauenden Reiseplanung #nicht das ursprüngliche Ziel (einer der vielen Seen um Leipzig herum) bereits komplett ausgebucht (hätte man vor einem verlängertem Wochenende durchaus drauf kommen können), zum anderen waren wir schon mal dort; und fanden es toll. Außerdem ist die Reise wirklich machbar; von unserem Zuhause aus dauert es ca. 3 1/2h bis zum Erreichen der Stadt; und die Preise – sei es im Bezug auf Unterkunft, oder Verpflegung- sind echt mehr als fair (wenn man nicht gerade auf irgend einen Touri-Nap reinfällt #justsayin).

Zusätzlich zu den genannten Vorteilen kommt für mich als Freizeit-Fotograf auch noch on top, dass diese Stadt einfach unglaublich tolle Gebäude für großartige Fotos bietet.

Last but not least, war es für uns auch noch wichtig, dass unser Ziel kindertauglich ist; schließlich waren wir mit 3 Kindern (2 davon unter 3 Jahre; und nicht unsere ;D ) unterwegs.

 

Unsere Wahl fiel also auf die „goldene Stadt“.

Die Suche nach einer Unterkunft ging übrigens überraschend schnell; über die üblichen Buchungsplattformen haben wir dieses Schmuckstück -mitten in der Prager Altstadt- gefunden (Werbung aus Überzeugung #notsponsored)

 

Die Wohnung war echt toll, eines der beiden Schlafzimmer war allerdings ein Durchgangszimmer; und ein Gästebad fehlte…das würde ich mir beim nächsten Mal anders wünschen…ganz klar Jammern auf höchstem Niveau. Die Lage hat dafür mehr als entschädigt.

[Kleiner Tipp am Rande: da es in Prag – wie in so ziemlich jeder anderen Großstadt dieser Erde- zu Parkplatz-Engpässen kommt, kann ich euch empfehlen euer Auto etwas außerhalb der Stadt in einem Parkhaus unterzustellen (sofern eure Unterkunft keine Parkplätze bietet). Wir haben „MR. PARKIT“ genutzt und für 3 Tage 25€ gezahlt. Direkt in der Innenstadt zahlt ihr sonst mindestens so viel für einen Tag. Der Transfer zum/zur Hotel/Ferienwohnung ist von den Parkhäusern auch kein Problem, da man Uber nutzen kann, was deutlich billiger und unkomplizierter ist, als ein Taxi zu nehmen. Wir haben für eine Fahrt (ca. 20Min. Stadtverkehr) 4 € bezahlt.] 

Im Vorfeld haben wir uns natürlich etwas belesen, was man so mit Kindern in Prag starten kann.

Die Eingabe „mit Kindern in Prag“, bei der Suchmaschine eures Vertrauens (was hat man früher nur ohne gemacht!?) bringt einige mehr oder weniger brauchbare Vorschläge zum Vorschein, wie z.B. die Anregungen in der AZ (Abendzeitung).

Da wären beispielsweise.:

„1. Ein Brunnen, der singt

Er steht vor dem Lustschloss Belvedere. Dass das stimmt, lässt sich mit einem Ohr an der metallenen Schale leicht überprüfen. Wer hier mit einer Burgbesichtigung startet, der spart sich den steilen Aufstieg über die Nerudagasse. Stattdessen geht es durch den schattigen Schlossgarten mit Blumenrabatten und Rhododendren zum Burgeingang (Haltestelle Královský Letohradek Tram 22). Ungewöhnliche Perspektiven auf die Türme des Veitsdoms bieten sich vom Hirschgraben. Er ist sowohl vom Schloss Belvedere (über Treppen) als auch von der Brücke in den zweiten Innenhof zugänglich.“

Haben wir nicht gemacht…machen wir uns nichts vor, das hätte mindestens 2 von drei Kindern vermutlich zu Tode gelangweilt. Ein singender Brunnen, Blumenrabatten & Rhododendren? Keine Ahnung, wie groß die Aufmerksamkeitsspanne der Kinder des Autors ist; bei unseren Kindern gilt eher so das Motto „Oh ein Eichhörnchen…“ #kennter. Maximal die Möglichkeit sich von oben bis unten selbst zu bewässern hätte für ein bisschen Kurzweil sorgen können, sonst eher ungeeignet.

 

Nächste Empfehlung:

„2. Eine echte Schatzkammer

Sie  ist mit einer dicken Panzertür gesichert und begeistert Kinder im Loreto-Kloster (www.loreta.cz). Ausgestellt sind wertvolle Kirchenschätze, darunter die berühmte Diamantenmonstranz mit 6222 Diamanten. Die Edelsteine stiftete Ludmilla Eva Franziska Gräfin Kolowrat – ein Gemälde neben der Schatzkammer zeigt sie in einem Kleid, das mit den Steinen bestickt war.“

Ihr könnt es euch möglicherweise denken, auch in der Kirchenschatz-Sammlung des Loreto-Klosters waren wir nicht. Sorry Herr Autor, bisher NULL Treffer! ich weiß ja nicht, wie das bei euch so aussieht, aber unsere Kinder sind eher so die haptischen Typen. Schmuck hinter Glasscheiben ist jetzt nicht so der Burner. Ich vermute der Autor hatte sich schon 3-8 Liter Staropramen hinter die Binde gekippt, als er die Empfehlungen zusammengetragen hat. Oder seine/ihre Kinder sind einfach intellektuell hochbegabt, soll´s ja alles schon gegeben haben.

 

So, jetzt wird´s sicher besser…

„3. Museen sind langweilig? Von wegen!

Ein Tipp für Kinder ab dem Grundschulalter ist die Sammlung Lobkowicz im Palais des alten böhmischen Adelsgeschlechts auf der Burg. Per Audioguide werden Geschichten über Bilder aus Vogelfedern, Originalpartituren von Beethoven und Pfeife rauchende Hunde erzählt. Natürlich sind auch die Eltern nicht böse, wenn ihnen Kunst und Historie so lebendig nahegebracht werden.“

Puhhh, also sorry; ich oute mich hiermit als Kulturbanause und gebe zu, dass ich kurz davor war schon bei „böhmisches Adelsgeschlecht“ aufzuhören zu lesen, aber ich hab´s bis „Originalpartitur von Beethoven“ durchgezogen, um danach endlich etwas nach meinem Geschmack zu lesen…“Pfeife rauchende Hunde“ #wenndasnixis. Da die Schulkinder aber in der Unterzahl waren, haben wir dieses „Abenteuer“ auch lieber ausgelassen. Vielleicht beim nächsten Mal, oder nie.

 

Jetzt aber!

„4. Die böhmische Küche

Knödel und Palatschinken kommen bei Kindern gut an. Die Restaurants sind sehr kinderfreundlich, Hochstühle und Malstifte gehören zum Standard. Ein Erlebnis ist der Besuch im „Savoy“ in der Vitezná-Straße (vom Nationaltheater über die Legionenbrücke), einem traditionsreichen Kaffeehaus und Restaurant aus dem Jahr 1893. Im Untergeschoss kann man einen Blick in die Patisserie werfen, in der Torten und Kuchen gebacken werden. Tipp: Obstknödel werden hier besonders schmackhaft mit Schokolade, Haselnüssen und Erdbeerquark serviert (www.ambi.cz).“

Ja, die böhmische Küche…bei uns kam sie gut an; und die Kinder sind auch satt geworden. Was aber tatsächlich auch von mir nur bestätigt werden kann, ist die Tatsache, dass es eigentlich in jedem Restaurant (in dem wir waren) Spielzeug/Malstifte/Hochstühle/etc. für die kleinen Urlauber gab. Was das betrifft, kann man eigentlich wirklich nicht viel verkehrt machen.

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Als kleines Beispiel möchte ich das „Pizza Colosseum“ nennen…ja, i know, klingt jetzt nicht sehr tschechisch, war aber – kurz vor einer kleinkindlichen Hunger-Eskalation – unsere Rettung; und ganz nebenbei auch nur ca. 300m von unserer Bude entfernt. Zu unserer Ehrenrettung sei gesagt, dass wir natürlich auch einheimische Küche genossen haben, hier sind ganz besonders Gulasch mit Knödeln, oder das klassische Rindertartar sehr zu empfehlen.

In besagtem Pizzaladen gab es eigens einen separaten Bereich für Familien mit Kindern #winwin. Eine Spielecke, mit Küche, Bällebad und jeder Menge anderem Ramsch, den man selbst auch daheim ständig aus dem Weg räumen muss, um sich nicht die Beine zu brechen #ihrkenntdas. Das Essen war gut, lediglich am Raumklima könnte man nachjustieren. Ich hab minütlich mit nem Aufguss gerechnet. Ich möchte nicht sagen, dass es extrem heiß war, aber Schneemann hätte ich nicht sein wollen…

Ich sag mal so, der Dödel musste ja nach der Geburt auch ein paar Tage unter ner Wärmelampe nächtigen; so schlecht kann Wärme also nicht sein :). Ich werde mal anregen, den Bereich in „Kindersauna“ umzubenennen, erschließt vielleicht auch nochmal ne ganz neue Zielgruppe. Fairerweise möchte ich aber zugeben, dass es evtl. auch mit dem minimalen Sonnenbrand zusammenhing, den ich auf Grund erhöhter Frischluftzufuhr erlitten habe #keineSorgebinjetztbraun. Meine Wahrnehmung bezüglich der Raumtemperatur war also vielleicht latent verzerrt.

Anyhow, festzuhalten bleibt definitiv, dass man sich beim Thema Essen mit Kindern schon mal keine Sorgen machen muss, weil man definitiv etwas brauchbares findet.

 

Weiter geht´s mit dem

„5. Schokoladenmuseum

Für Schleckermäuler bietet sich auch ein Besuch des Schokoladenmuseums am Altstädter Ring an. Während des Rundgangs können Kinder Rätsel lösen und Pralinen probieren, im frei zugänglichen Ladengeschäft werden aus langen Zuckerschnüren laufend quietschbunte Bonbons hergestellt (www.choco-story-praha.cz).“

Kann man sicher machen, gerade mit schon etwas größeren Kindern… ihr ahnt es vermutlich, wir waren nicht dort.

 

Jetzt kommen wir aber zu meinem persönlichen Kinderbespaßungs-Highlight:

„6. Tolle Spielplätze

Mögen Fassaden und Plätze noch so eindrucksvoll sein, zwischendurch müssen sich Kinder austoben. Neu angelegt wurde der Spielplatz im Franziskanergarten (Zugang über den Jungmannovo námestí) unweit des Wenzelsplatzes. Zahlreiche Bänke und Rosenrabatten laden hier zu einer Pause ein. Unübersehbar ist der Spielplatz unter der Karlsbrücke: Während die Eltern den Blick auf die Stadttürme genießen, rutscht und schaukelt der Nachwuchs in dem eingezäunten Areal direkt an der Moldau.“

Tolle Spielplätze trifft es wirklich ziemlich genau!

mappppp

 

Mir hat Spielplatz Nr.1 am besten gefallen, er war -wie ihr oben auf dem Bild sehen könnt- auf einer kleinen Insel in der Moldau gelegen und offensichtlich auch noch ziemlich neu. Es gab dort alles, was das Kinderherz begehrte, Schaukeln, Rutschen, Sandkästen, Wippen, usw…

Direkt neben dem Spielplatz fuhr auch noch eine kleine Eisenbahn, die natürlich super ankam (der Dödel freut sich auf dem Bild nach innen 🙂 ).

 

Übrigens, selbst an solchen touristischen Orten wurde man nicht abgezockt. Auf der Insel gab´s Hotdogs für umgerechnet ca. 2,50EUR; und eine Fahrt mit der Eisenbahn hat um die 40Cent!!!! gekostet. Als Elternteil konnte man super dort sitzen und den Treetbooten zusehen, wie sie die Moldau entlang schipperten…wenn man nicht gerade mit Schaukeldienst beschäftigt war.

 

Spielplatz Nr.2 ist übrigens der nächste Punkt auf der Liste der „AZ“ gewesen:

„7. Die Kinderinsel

Die „Kinderinsel“ (Detský ostrov) in der Moldau heißt nicht nur so, sondern bietet für den Nachwuchs auch jede Menge Freiraum. Ein großzügiger Spielplatz für Kleinkinder macht den Anfang, es folgen Klettergeräte für Größere und schließlich Skateboardrampen und ein Hartplatz. Zurück in die Stadt geht es per Schiff: Alle 20 Minuten legt ein kleines Boot samt Kapitän an. Es gelten die normalen Metrotickets.“

Klang gut, deshalb wollten wir der Kinderinsel natürlich einen Besuch abstatten. Wir haben uns also auf den Weg gemacht, mussten dann aber leider feststellen, das dort gerade gebaut wurde. Es waren schon ein paar neue Spielgeräte zu erkennen; und eben auch jede Menge Bauarbeiter. Damit fiel dieser Spielplatz leider weg, genau wie die geplante Bootstour. Ich bin ziemlich sicher, das sich ein Besuch nach Fertigstellung auch lohnen wird.

Wir haben glücklicherweise relativ schnell eine Alternative auf Insel Nr. 3 gefunden, dort gab es ein paar Klettermöglichkeiten und einen kleinen Wohnwagen an dem Kaffee, Tee und Erdbeer-Sorbet mit in Kokosmilch eingelegten Chia-Samen verkauft wurden…Letzteres hätte ich übrigens im Leben nicht gekauft, aber der Dödel bestand auf ein Eis. Er hat aber ziemlich schnell festgestellt, dass er so´n Hipster-Schizzle auch nicht mag #meinSohn #ChiaSamenundKokosmilchergebenRotzekonsistenz.

 

Mal abgesehen von der Alternativen Hippie-Öko-Allnatura-LowCarb-Chia-Verpflegung war es aber wirklich sehr schön dort.

 

Wenn ihr also mal in der Nähe seid und eine Pause braucht, dann ist das definitiv eine Empfehlung.

 

Last but not least wäre da noch Spielplatz Nr.4, der weiter oben bereits erwähnte Franziskaner-Spielplatz.

Mitten im Trubel der Menschenmassen in der Prager Innenstadt liegt der Spielplatz im Franziskanergarten. Offensichtlich noch ein kleiner „Geheimtip“, da dort verhältnismäßig wenig Leute waren. Sobald man den Rosengarten -welcher durchquert werden muss, um den Spielplatz zu erreichen- betrat, vergaß man die Hektik um einen herum. Absolute Empfehlung für eine kleine Auszeit, da man im benachbarten Einkaufscenter, sowie auch am Wenzelsplatz, günstig etwas zu essen oder einen Kaffee bekommt.

 

Der nächste Tip ist die:

„8. Standseilbahn

Eine Nahverkehrs-Fahrkarte reicht auch, um mit der Standseilbahn auf den Petrin zu fahren. Wer schwindelfrei ist, der besteigt die 299 Stufen der 60 Meter hohen Kopie des Eiffelturms, im Spiegelkabinett amüsieren sich seit 1911 Kinder und Erwachsene über verzerrte Eierköpfe und Spinnenbeine (www.prazskeveze.cz). Hinunter geht es zu Fuß – vorbei an blühenden Obstbäumen und Wiesen mit einem traumhaften Blick über die Stadt.“

Dafür hat die Zeit leider nicht gereicht, beim nächsten Besuch steht das aber weit oben auf der Liste.

 

Für eine Schiffstour haben wir allerdings noch Zeit gefunden:

„9. Schiffstour zum Zoo

Ab Mai startet täglich um 9.30 Uhr, 12.30 Uhr und 15.30 Uhr ein bunt bemaltes Schiff am Rašínova nábreží (südlich des „Tanzenden Hauses“) in Richtung Zoo und Botanischem Garten. Während der 75-minütigen Tour werden mehrere Schleusen und Brücken durchfahren. Der Clou: Mit 80 Kronen für Kinder und 150 Kronen für Erwachsene kostet dieser Schiffstransfer deutlich weniger als eine normale Rundfahrt (www.praguesteamboats.com). Der Zoo (www.zoopraha.cz) mit seinen modernen Anlagen wie dem Afrikanischen Haus und einem Indonesischen Dschungel ist ebenso einen Besuch wert wie der Botanische Garten mit Japanischen Garten und tropischem Gewächshaus (www.botanicka.cz).“

Da uns 75 Minuten etwas lang erschienen, haben wir uns gegen die Tour zum Zoo, und für eine knapp 50 minütige Fahrt entschieden…die 20-minütige Tour war ja leider wegen der Bauarbeiten nicht verfügbar, sonst hätte die uns vermutlich auch gereicht.

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Dem Dödel hat´s auf jeden Fall gefallen.

 

Die Nr. 10 der Liste hätte vermutlich niemandem von uns gefallen:

„10. Museumstrambahn

Ratternd durch die Stadt geht es an Samstagen, Sonn- und Feiertagen mit einer Museums-Trambahn. Sie startet im „Museum des öffentlichen Personennahverkehrs“ im Straßenbahndepot Strešovice, das zahlreiche nostalgische Wagen beherbergt. Auf denen darf man leider nicht herumklettern, so dass es reicht, wenn man Zeit für einen kurzen Rundgang einplant und pünktlich zur Abfahrt (jede volle Stunde zwischen zwölf und 17 Uhr) zur Stelle ist. Sobald der Schaffner die Fahrkarten abgeknipst hat, bimmelt sich der Holzwagen Nr. 91 seinen Weg frei. Die 40-minütige Tour endet am Ausstellungsgelände Výstavište, aussteigen kann man jedoch auch vorher (www.dpp.cz).“

Also grundsätzlich hätte so eine Fahrt in ner historischen Bahn sicher Spaß gemacht, wenn man aber die Menschenmengen beobachtet hat, die sich dort hinein gezwängt haben, dann ist einem schnell die Lust darauf vergangen, obwohl die Teile wirklich sehr schön waren.

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Generell würde ich übrigens davon abraten die typischen Touri-Hotspots, also bspw. die Karlsbrücke, oder das Rathaus/den Rathausplatz zu den Stoßzeiten mit Kleinkindern zu besuchen, weil dort einfach unglaublich viele Menschen unterwegs sind.

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Ich ergänze die Liste der AZ mal noch mit folgender Freizeitbeschäftigung:

 

Treetboot-Fahren.

Man sieht sie (übrigens genau wie die Stand-Up-Paddler) überall auf der Moldau, wenn man die Karlsbrücke entlang läuft; man sieht sie, wenn man mit den Kindern auf den tollen Spielplätzen am (zugegeben nicht besonders sauberen) Wasser ist, oder wenn man eine Bootstour macht; die Treetboote.

Wenn ihr also nicht gerade im Dezember in Prag seid, und auch keine hyperaktiven-ADHS-Kinder (oder Kleinkinder) habt, die sofort mit voller Montur ins Wasser springen würden, dann ist das definitiv eine Option.

 

Wer keine Lust hat zu laufen, der kann, das nötige Kleingeld vorausgesetzt, übrigens auch -abgesehen von Booten und  Trams- mit einem dieser Gefährte durch die Stadt cruisen:

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Das soll es an dieser Stelle dann auch an Tips gewesen sein; ein Wochenende ist ohnehin schon zu wenig, um alles auszuprobieren.

Um dieses neue Format (Wanderlust) ein Stück weit mit (hoffentlich bald folgenden) weiteren Reisen mit Kind vergleichbar zu machen, gibt´s hier nun noch ein paar Kategorien, die ab sofort bei jeder Reise von mir bewertet werden.

Erreichbarkeit:                   09/10

Unterkünfte:                        09/10

Freizeitangebote:                08/10

Preis-Leistung:                     10/10

Kinderfreundlichkeit:       10/10

Speisen/Getränke:               08/10

Touri-Nap-Potential:           07/10

Infrastruktur vor Ort:        08/10

Parkplatzsituation:              06/10

Einkaufsmöglichkeiten:     10/10

 

Auf den Punkt „Touri-Nap-Potential“ möchte ich kurz hinweisen, denn gerade bei den Wechselstuben (braucht kein Mensch, holt euch lieber Geld am Automaten) und in Restaurants muss man schon aufpassen, dass man da nicht sprichwörtlich über den Tisch gezogen wird. Also im Zweifelsfall lieber nochmal nachrechnen.

Unterm Strich – und das soll auch mein abschließendes Fazit sein – kann ich einen Trip in die tschechische Hauptstadt (egal ob mit Kindern, oder ohne) absolut empfehlen.

Eine traumhafte Stadt mit unglaublich vielen Möglichkeiten.

Wenn ihr schon mal da wart, könnt ihr ja gern mal nen Kommentar schreiben, was euch am besten gefallen hat.

 

 

 

 

 

2 Gedanken zu “Prag

  1. who_cares_names schreibt:

    Leipzig ist übrigens eine hübsche, kleine Großstadt *Werbung für die Heimat mach* und dort bzw in der Neuseenlandschaft Urlaub zu machen wäre auch nicht verkehrt gewesen 😉 nichtsdestoweniger ist Prag auch eine wahnsinnig tolle Stadt und du hast mir Lust gemacht, sie mal wieder zu besuchen 🙂

    Gefällt 1 Person

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