Dad´s You #1

Dads You

hier ist er, der erste Beitrag der neuen Rubrik  „Dad´s You“.

Ich finde, dass wir Männer in den Sozialen Netzwerken nach wie vor unterrepräsentiert sind; und deshalb werden sich hier nun in regelmäßigen Abständen meine männlichen „Blogger/Vlogger-Kolegen“ vorstellen.

Den Anfang macht der Mann, dessen Bart selbst Chuck Norris vor Ehrfurcht erblassen lässt.

Los geht´s mit

Malte, aka. Daddy.Topfschläger

Malte 1

Wow, nun ist es endlich soweit. Er hat mich gefragt. Ich kann euch gar nicht so genau sagen, wie lange ich auf diese Frage gewartet habe. Aber Mädels, was erzähle ich euch das – ihr kennt das ja bestimmt. Wie oft war ich auf seiner Seite und habe davon geträumt das er mich fragt…

Und gestern war es soweit!!!!

Der Vadder vom Dödel hat gefragt: „Malte, willst du ….“

Und ich hab ja gesagt:

„Ja, lieber Handbier, ICH WILL!!!!

Ich möchte gerne etwas zur neuen Rubrik „Dads You“ auf deinem Block schreiben.“

 

Aus meiner Sicht natürlich mehr als konsequent und klar, dass ich mich in dieser Rubrik äußern darf. Denkt man an das „Who is Who“ der Daddyblogger kommt man um meinen wunderschönen Bart einfach nicht umher. Zumindest dann nicht, wenn andere auf mich aufmerksam machen.

Wer ich bin ist schnell erzählt.

Ich erwähne das natürlich rein pro Forma, für mich steht fest ,dass ihr mir schon längst alle folgt und wisst wer ich bin. Ich bin Malte, bin 76 Mark alt und wohne in Hamburg. Ja, das ist tatsächlich die schönste Stadt der Welt.

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Ich bin der Herdanziehungskraft erlegen und somit so etwas ähnliches wie ein Astronaut! Genau, Koch #Gastronaut. Und wenn ich nicht koche, dann schreibe ich als daddy.topfschlaeger auf Instagram gerne etwas über meine ( hier zitiere ich die Oma ) äusserst hochbegabte Tochter Jolene aka.

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Jolene ist ja eines der Kinder, was in der Silvesternacht entstanden ist. Wenn du zum Jahreswechsel ordentlich knallst – und dann 9 Monate später siehst was du davon hast. #sorrydermussteeinfachsein

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Ein absoluter Sonnenschein und sicherlich ein Paradebeispiel für eine Tochter. Zumindest wenn sie nicht hungrig ist, nicht müde ist, die Buchse nicht voll ist; oder sonst was ist. Und irgendwas ist ja immer.

Jolene ist Alleinerbin und wie bei so manch anderem Paar drängt sich immer mal wieder die Frage auf, ob sie noch ein Geschwisterchen bekommt oder ob wir es lassen. Die Regierung, meine Langzeitverlobte findet, dass ein Kind reicht – ich dagegen bin mir noch nicht so ganz sicher.

 

Als 2010 kaum noch einer auf studiVz gegruschelt hat und die Gruppen immer leerer wurden, bin ich zu Instagram gewechselt und wollte eigentlich nur ab und an ein paar Bilder teilen.

Dann habe ich eine längere Zeit den #foodporn – Zug bespielt um 2016 – mit der Geburt der kleinen Jolene- zu den Daddybloggern zu kommen.

 

Warum ich damit angefangen habe?

Weil Vater werden tatsächlich das war, was mein Leben am meisten verändert hat. Positiv!

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Alles andere wurde zweitrangig. Nie zuvor fühlte ich mich erfolgreicher als in dem Moment, als ich Jolene das erste Mal auf dem Arm hielt.

Wohl ein bisschen auch deshalb, weil ich es faszinierend und erbärmlich zugleich fand wie wir Väter wahrgenommen werden.

Als Jolene 4 Wochen alt war, stellten wir unser damaliges Restaurant auf einer Hochzeitsmesse vor. Und naja, selbstständig mit Kind – da musste das Kind mit auf die Messe. Und bei jeder Runde, die ich mit diesem kleinen süßen Wesen auf dem Arm durch die Halle drehte, starrten mich alle an. Entweder, weil ein Mann mit Kind bei den heiratswilligen Frauen sofort den Schalter „NEXT TARGET“ umlegt und sie sofort überlegen wie gerne sie auch ein Kind wollen – oder weil die älteren Semester sofort im Kopf durchgingen, wie sie mir schonend beibringen können, dass das was ich da versuche zwar süß ist und gut gemeint ist – aber natürlich komplett verkehrt ist!!!

Und ist ja klar, wir Väter machen es einfach verkehrt…wir halten das Kind verkehrt, entziehen es der Mutterliebe und machen es einfach falsch – aus Prinzip! 😉

 

An dieser Stelle sei mal gesagt, dass ich ja finde, dass Mütter die wahren Helden sind. Was die alles leisten – Hut ab.

Aber anstatt die Mütter sich das gegenseitig zugestehen und anerkennen wird ein Kampf daraus gemacht. Es wird gerichtet und bewertet, gebattled und versucht „besser“ zu sein.

Und das ist das coole bei den Daddys, auch wenn wir sonst bei allem Vergleiche ziehen. Ich finde in der Sache sind wir Väter entspannter.

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Ich habe in den 2 Jahren bisher nie einen Vater gelesen, der es besser wusste oder protzen musste.

Ich persönlich kokettiere in meinen Posts ganz gerne mal mit all den Dingen, die man als „typisch Vater“ einordnet. Und weil ich konsequent bin, mach ich das natürlich auch.

Unvorbereitet mit dem Kind in den Tierpark gehen? Malte macht das!

Windelzeug, Essen und Getränke ? Quatsch, geht doch auch ohne die 2 Tonnen Gepäck, die die Regierung immer bereit legt.

Ja gut, dann muss man im Tierpark halt die Papakarte ausspielen und die verantwortungsvollen Muttis, die gepackt haben als wenn morgen Krieg wäre, anschnorren.

Schön ist, dass auch die Mamis mit ein wenig Abstand drüber lachen können.

Sieht man ja daran, wie viele Mamis einem folgen und sich herrlich amüsieren. Gut, einige wohl auch deshalb weil sie hoffen, dass der eigene Partner ein besserer Vater ist. #wiewardasnochmitdemvergleichen

 

Und ich finde, das mindeste – was wir Daddys machen können – ist ehrlich dazu zu stehen, dass wir perfekt unperfekt sind.

Väter machen vieles komplett anders als Mütter. Das ist auch gut so….denn am Ende erreichen wir auch das vorgegebene ziel. Halt nur anders. Und wenn wir es mal so machen wie von den Frauen erwünscht, dann ist es doch nicht richtig. 😀

Also lasst es uns machen wie wir wollen – wir schaffen das!

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Bei allem was mit Jolene zu tun hat, halte ich mich generell an die Worte der Hebamme direkt nach der Geburt:

Ihre Tochter hält mehr aus, als sie vermuten würden. #papalifehackno1

Wobei Jolene es mir wirklich „leicht“ macht. Denn sie ist ein tolles „Anfängerbaby“.

Kennt ihr das, wenn der Bauch immer dicker wird? Wenn Mann irgendwann kaum noch die Füße sieht?

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Und das alles, weil ihr „mitschwanger seid“? Tja, in dieser Phase hab ich einige Väterratgeber gelesen. Oder eher gesagt angelesen. Klang mir alles zu komisch, ich konnte mich darin nicht wiederfinden. Ich wollte es selbst für mich herrausfinden….

Wobei, immer wieder las ich #tragenistliebe . Oh ja, das wollte ich auch. Also wurde eine Babytrage gekauft. Und im Nachhinein betrachtet war das neben dem Flaschenwärmer die sinnloseste Anschaffung. Denn Jolene wurde nur sehr selten getragen. Zumindest in der Trage. Und Flaschen wurden nie aufgewärmt, sondern mussten immer frisch abgefüllt werden.

Tja, Gastronomenbälger wollen halt einen besonderen Jahrgang und nicht so eine aufgewärmte Suppe! Und nun sieht sie in dieser Trage ein wenig so aus, wie eine Gans im Bräter. Total eingeengt.

 

Meine Frau ist auch hier bei Instagram und sieht dieses Daddybloggerding eher mit gemischten Gefühlen.

Weil ja, es nimmt auch Zeit in Anspruch.

Fotos machen, bearbeiten und Texte verfassen. Das geht nicht mal eben so…ich will es ja auch „ordentlich“ machen. Einige der anderen Muttis aus dem Freundeskreis sind auch bei Insta. Und lesen mit. Und so wird dann so manches Bild von ihnen auch amüsiert kommentiert mit „landet später auf Insta “.

Aber das ist so ein bisschen meine kurze Auszeit vom Papa sein. Eine andere brauche ich aber auch nicht.

Ich arbeite viel und mache den Job gerne und gut – doch wenn man viel am Herd steht dann bleibt am Ende natürlich weniger Zeit für die Familie. Dementsprechend versuche ich auch, die freie Zeit mit Frau und Kind zu verbringen. Das ist dann wirkliche Qualitytime!

Und am Ende ist es wirklich so, du kannst alt werden wie ne Kuh und lernst immer noch dazu.

Ach nee, auch wenn man manchmal schwankt zwischen Wahnsinn und Verzweifelung. Es gibt nix wo schöner ist als Daddy zu sein. Und das aus vielen Gründen und nicht nur weil man dann halt auch Daddyblogger sein kann! #nurechtmitwindelinderHand

 

Fühlt euch gegruschelt #tschussmitkuss

 

Malte!

 

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2 Gedanken zu “Dad´s You #1

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