Fotobearbeitung – Retusche

Heute geht´s endlich los mit der angekündigten Reihe

„Fotobearbeitung für Dummies“

#woohoo.

Ich hatte vor einiger Zeit gefragt, welche Themen euch rund um die Bildbearbeitung am meisten interessieren; und eines der meistgenannten Themen war das

Entfernen von Gegenständen im Bild

Ihr kennt es alle, ein toller Moment, gutes Licht, richtige Position und ehe man sich versieht, hat man den Auslöser auch schon gedrückt.

Da die meisten unter uns aber keine Profis sind, und dementsprechend keine Settings vornehmen und alles vorab bis ins kleinste Detail durchplanen, sondern eher das „Real Life“ festhalten, kommt es immer mal wieder vor, dass sich Gegenstände mit auf´s Foto schleichen.

merde

Gerade wenn Kinder im Spiel sind liegt immer irgendwo etwas herum (ok, die perfekten Hausmuttis und deren klinisch reine Häuser auf Insta dürft ihr um Himmels Willen nicht als Maßstab nehmen).

Ihr habt also ein tolles Foto, euer Kind lacht, macht irgendwas witziges, oder spannendes und im Hintergrund liegen die Tampons (der Dödel hat sie geliebt) und Tupperdosen rum, die vorher zum Spielen benutzt wurden.

Nicht sooooo cool; weil sie dann irgendwie doch das Gesamtbild stören #kennter!

Es gibt aber in der heutigen Zeit glücklicherweise die Möglichkeit Bilder digital nachzubearbeiten.

Ich für meinen Teil bin dafür sehr dankbar, weil ich echt manchmal ein ziemlicher Monk bin #Überraschung; und mich dementsprechend solche Störfaktoren in den Wahnsinn treiben.

Stellt euch nur mal vor, wir würden alle noch analog fotografieren und könnten im Nachhinein nichts mehr verändern…kein Wunder, dass früher deutlich weniger Fotos geschossen wurden.

Aber ich schweife ab.

Ich schreibe hier bewusst nichts über Photoshop (Werbung wegen Sack Reis und so),weil zum einen kostenintensiv und zum anderen auch für Anfänger erstmal ein echtes Brett, was die Bedienung angeht.

Es gibt aber (gut für uns) Alternativen, die ihr sogar auf dem Handy benutzen könnt.

Eine solche Alternative möchte ich euch heute zeigen.

Achtung Werbung, weil Namensnennung und so…

Die App über die ich euch heute etwas erzählen möchte, nennt sich TouchRetouch.

icon retouch

Ich liebe sie, so wie man eine App halt lieben kann #isklar…is nix körperliches 😉

Müsste ich mir 3 Apps zur Bildbearbeitung am Handy/Tablet aussuchen, TouchRetouch wäre definitiv dabei!

Ich nutze die App auf iPhone/iPad und habe die 2,29€ gern bezahlt. Sie tut  genau was sie soll, und ich finde, dass man ein Stück weit weg von dieser Geiz-Ist-Geil-Mentalität sollte. Schließlich entwickelt sich so eine App ja auch nicht von allein (ich schweife schon wieder ab). Ein Einmalkauf ist mir persönlich auch deutlich lieber, als irgendwelche Abo-Modelle, oder ständig eingeblendete Werbung.

Im Appstore sieht die Beschreibung der App folgendermaßen aus:

TouchRetouch

TouchRetouch1

(Quelle)

Im PlayStore übrigens identisch, auch vom Preis her.

Für Android findet ihr die App hier: TouchRetouch

Im Appstore findet ihr die App hier: TouchRetouch

Wie erwähnt, jeweils für 2,29€.

(Hinweis: eine kostenfreie Alternative (Photoshop fix) findet ihr für iOS hier; und für Android hier)

Aber kommen wir zum Wesentlichen, der Bildretusche mit der App.

Ich hab folgendes Beispielbild genutzt, um euch die Funktionsweise der App zu zeigen:

IMG_1368

Das Bild ist jetzt kein Knaller, aber Oma und Opa freuen sich trotzdem darüber…

Mich stören allerdings an diesem Bild gleich mehrere Sachen.

IMG_5075

Viele haben mit solchen Bildelementen sicher generell kein Problem, aber man kann sie ja weg machen, also warum nicht.

Los geht’s also mit der Nachbearbeitung.

Nachdem ihr die App installiert, und das zu bearbeitende Foto importiert habt, seht ihr am unteren Bildschirmrand die Bearbeitungswerkzeuge, was dann wie folgt aussieht:

IMG_5076

Ich versuche mein „Glück“ immer erstmal mit der „Sofort-Reparatur“, da die bei freistehenden Objekten meist ganz gute Arbeit leistet.

Im folgenden Video seht ihr, wie das funktioniert.

Ihr markiert das störende Objekt auf dem Bild mit dem Sofort-Reparatur-Tool (die Größe könnt ihr nach anklicken der „Einstellungen“ verändern, um das Objekt möglichst genau zu markieren…) und zack, ist es auch schon weg. Ich für meinen Teil finde das jedes Mal aufs neue irre! Innerhalb von wenigen Sekunden (man hat den Dreh relativ schnell raus)könnt ihr so freistehende Objekte aus euren Bildern entfernen (funktioniert übrigens auch bei Pickeln und co.).

Das Ergebnis sieht dann so aus:

ohne kappe gießkanne

Nicht ganz so einfach, aber immer noch anfängertaugliche Low-Level-Bildbearbeitung ist das Entfernen von Objekten, die nicht frei stehen. Hier als Beispiel der Unterteil von des Dödels Gießkanne. Wenn ihr hier versucht diese mit dem „Objekt entfernen“-Tool  (das gleiche wie die Sofort-Reparatur, nur dass nach Auswahl des Objektes noch das Löschen bestätigt werden muss), oder dem „Sofort-Reparatur“-Tool zu entfernen, kommt in den meisten Fällen folgendes dabei rum.

 

Damit ist dann zwar die Gießkanne verschwunden, ihr habt aber gleichzeitig auch noch nen richtig fiesen #PhotoshopFail produziert. Das geht so natürlich nicht, bzw. kann man das natürlich besser machen.

Und zwar mit dem „Kopierstempel“. Der Kopierstempel (wer hätte es für möglich gehalten) kopiert einen vorher von dir definierten Bereich an jede beliebige Stelle deiner Wahl.

In Aktion sieht das dann folgendermaßen aus:

Ihr seht, damit wird das Ergebnis deutlich besser!

Nach der Entfernung des Gießkannenkörpers sieht das Ganze dann wie folgt aus:

ohne Gießkanne.JPEG

Jetzt stört mich persönlich nur noch der kleine Hocker im Bild. Man könnte es auch einfach so zurecht schneiden, dass der Hocker nicht mehr drauf ist, aber das kommt für mich in den seltensten fällen in Frage.

Darum also nochmal den „Kopierstempel“ aktivieren und los geht´s:

Dem inneren Monk ist dann doch noch die senkrechte Linie auf Schienbeinhöhe links neben dem Dödel aufgestoßen, also wird die auch noch entfernt.

 

Nachdem nun alle störenden Gegenstände vom Bild verschwunden sind (ps.: wer viel Muße hat, kann natürlich bei den retuschierten Holzflächen noch nacharbeiten, aber den meisten sollte dieses Bearbeitungslevel ausreichen), bleibt eigentlich nur noch das Exportieren eures fertigen Bildes

IMG_5049

in eure Galerie.

Hierfür habt ihr noch ein paar Einstellungen wie Dateiformat, Auflösung, und Bildqualität. Darüber hinaus könnt ihr euer Meisterwerk auch direkt aus der App heraus bei den üblichen Social-networks teilen.

In Bewegtbild sieht das wie folgt aus:

Was meint ihr? Probiert ihr die App aus?

Ich hoffe, ich konnte euch etwas Licht ins Dunkel bringen, was dieses Tehma angeht!?

Im nächsten Beitrag geht´s dann um meine Lightroom-Mobile; und wie man damit instataugliche Einstellungen vornimmt.

 

Design ohne Titel

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.