Tige(R)Evolution

Hinweis: die getestete tigerbox Touch wurde mir von Tigermedia zur Verfügung gestellt.

Wie angekündigt werde ich euch im nachfolgenden Text die Unterschiede zwischen der Tigerbox (Bambus Edition -2018) und der neuen Tigerbox Touch aufzeigen.

Schon im letzten Jahr hatte ich die Möglichkeit bekommen, die neue Tigerbox zu testen (den Testbericht dazu findet ihr hier); und hab nun mit der Zusendung der aktuellsten Version der Box die Chance auf einen direkten Vergleich.

Wie es die Überschrift vielleicht schon erahnen lässt, hat sich mit der diesjährigen Neuerscheinung einiges grundlegend geändert.
Im Gegensatz zum „Update“ der ersten Box (2017)“- der „Tigerbox Bambus Edition“, bei der eher Detailverbesserungen vorgenommen wurden, als das Rad neu zu erfinden; wurde bei der Tigerbox Touch definitiv eher geklotzt als gekleckert.

Was sofort beim Auspacken auffällt:

Die Größe.

 

War die 2018er-Version noch relativ handlich, hat die aktuelle Box deutlich zugelegt. Versteht mich aber bitte nicht falsch, bei Lautsprechern spielt die Größe definitiv eine Rolle. Der Volumenzuwachs kann also durchaus als positiv gewertet werden.

Neben dem augenscheinlichen Wachstumsschub fällt einem eine Sache noch – besonders im direkten Vergleich – auf:

Die neue Box sieht durch das Fehlen der diversen Knöpfe deutlich „aufgeräumter/cleaner“ aus.

Auf der Oberseite wurde ein Touchdisplay verbaut, welches die Bedienknöpfe der Vorgänger überflüssig macht.

Ab sofort erfolgt die Steuerung also direkt über das Touch-Display.

Zu guter letzt ist noch der Einschub an der Rückseite der Box zu erwähnen, welcher an Stelle des SD-Slots verbaut wurde.

Womit wir die größten Neuerungen auch schon zusammengetragen hätten.

Es gibt also:

nur noch einen Knopf auf der Oberseite der Box
– ein 3,9″ Touch-Display
– und einen Karten-Einschub* auf der Rückseite (*dazu gleich mehr)

Wenn ich gerade schon bei Aufzählungen bin, hau´ich euch direkt noch die restlichen Eckdaten um die Ohren.

Die Box bietet neben den oben genannten Neuerungen:

– WLAN
– 5W Stereo-Leistung
– Kopfhörer-Anschluss
– LED-Leiste
– USB-C
– verbautes Nachtlicht
– Trageschlaufe
– Bumper für den Transport
– bis zu 7h Laufzeit.

(Quelle)

Soweit, so gut.

Da es bei Lautsprechern/Boxen aber natürlich hauptsächlich um den Klang geht, habe ich mich nach dem Auspacken direkt an die Einrichtung der Box gemacht.

Hier muss ich leider sagen, dass ich da kurz davor war, das Teil wieder zurückzuschicken.

 

Service-Hinweis:

WER LESEN KANN IST GANZ KLAR IM VORTEIL!

Auf der Verpackung stand ein Einrichtungshinweis,

der mir -sofern mich Anleitungen auch nur einen feuchten Kehricht scheren würden #istsonMännerding – viele Nerven gespart hätte.

Die Einrichtung MUSS im 2,4GHz-Bereich des Routers erfolgen!

Befolgt ihr diesen Hinweis nicht, bekommt ihr folgende Fehlermeldung:

(NERVIG!!!)

Wie gesagt, der Hinweis dazu steht groß auf der Verpackung.

Nichts desto trotz finde ich, dass das hätte anders gelöst werden sollen;
schließlich funken die meisten neuen Router in der Regel flexibel auf 2,4GHz bzw. 5GHz, was dann auch dementsprechend voreingestellt ist.

Ganz abgesehen davon, dass Viele vielleicht auch einfach gar nicht wissen, wie man am Router irgendwas umstellen kann.

Aber ich schweife ab.

Nachdem ich die Einrichtung bewältigt und nen Beruhigungsschnaps getrunken hatte, habe ich das beigelegte Tigerticket (ist bei jeder Box im Starterset enthalten) in den Karteneinschub auf der Rückseite der Box gesteckt
und damit meinen 1-monatigen Gratiszugang aktiviert.

Auf dem Display erschienen einige Vorschläge und ich habe direkt Benjamin Blümchen gestartet.

Nun aber zum eigentlichen Punkt, den ich ganz am Anfang meiner völlig ausschweifenden Erklärungen ansprechen wollte;

dem Klang.

Ich war tatsächlich positiv überrascht, was die Box für einen Sound ausgibt.

Anhand der Produktdaten war schon davon auszugehen (5W Leistung anstelle von 3W in der Vorgängerversion), aber im direkten Vergleich knallt die Neue die Alte wirklich weg #wiebeimWendler.

Ich sag ja, bei Boxen kommt es durchaus auch auf die Größe (und natürlich die inneren Werte #isklar) an.

Klanglich eine deutliche Verbesserung!

Und weil es gerade um Klang geht, leite ich auch direkt zu den Inhalten weiter.
Schließlich gibt´s ohne Inhalte keinen Klang #logisch.

Was könnt ihr also auf der Tigerbox Touch abspielen?

Hier gibt es eine weitere Neuerung, die so auf den ersten Blick natürlich nicht zu sehen war.

Neben dem TigerTones-Abo, welches es auch schon in der Vorgängerversion gab, habt ihr nunmehr die Möglichkeit „Tigercards“ zu erwerben.

Was sind „Tigercards“?

(Quelle)

Kurz gesagt also Geschichten, die ihr einmalig kauft (ab 5,99EUR), und dann anschließend offline -ohne Abo- nutzen könnt,
indem ihr die Tigercard einfach in den Kartenslot steckt.

Der aufmerksame leser hat vorhin schon festgestellt, dass der SD-Slot leider keinen Platz in der neuen Version gefunden hat, was ich persönlich sehr schade finde.

Schließlich hatte man hier die Möglichkeit, eigene Musik-/Medien-Dateien abzuspielen.

Die Tigerbox Touch ist damit also offiziell ein geschlossenes System.

Dies bedeutet, dass man auch auf das Abspielen von Content mittels Bluetooth verzichten muss.

Eine Entscheidung die aus unternehmerischer Sicht schon nachvollziehbar ist; für den Nutzer aber letzten Endes eine Verschlechterung darstellt.

Neben diesen Abstrichen wurde aber unter der Haube auch einiges verbessert, was ich natürlich nicht unerwähnt lassen möchte.

Neben der neuen Steuerung über das Display und der Möglichkeit Titel auf der Box für Autofahrten o.ä. zu speichern (Abo oder Tigercards erforderlich),
wurde die App deutlich aufgebohrt.

Ihr habt über die Box und/oder die App diverse Einstellmöglichkeiten, über die man sich bei manch einem Mitbewerber freuen würde *HUST.

Ihr könnt folgende Punkte einstellen:

– Nachtlicht de-/aktivieren
– Timer!!! (für mich ein Killerfeature)
– Discolicht (kann ich für die Nacht übrigens nicht empfehlen 🙂 )
– Alterspanne für Streaming-Inhalte (Tiger-Tones) festlegen… finde ich sehr wichtig und richtig
– Display-Helligkeit
– Systemsounds de-/aktivieren
– Maximale Lautstärke
– Aktivieren des „Cards-Modus“ (Streaming-Inhalte werden ausgeblendet)
– WLAN de-/aktivieren
– Downloads für die Box anstoßen
– „Lieblingshelden“ festlegen

Alles in allem sehr durchdacht und wirklich hilfreich.

Was gibt´s sonst noch zu der Box zu sagen?

Die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen, im Lieferumfang des Startersets sind das Ladegerät, ein Tigerticket für einen Monat Streaming, sowie eine Tigercard, und ein „Bumper“ enthalten.

Die Idee mit dem Bumper finde ich super, allerdings – ich möchte an dieser Stelle nicht mäkelig sein, muss es aber ansprechen- zieht der Bumper Staub förmlich magisch an.
Gerade bei der Schwarzen Variante der Box, -die sehr schön schlicht aussieht- fällt das natürlich sehr auf.

Vielleicht sollte hier nochmal an der Gummimischung gefeilt werden.

Die Laufzeit wird mit maximal 7h angegeben, was 1h weniger als bei der Vorgänger-Version ist. Auf Grund des besseren Klangs und des Display, welches natürlich auch Strom benötigt, geht das für mich voll in Ordnung.
Wie bereits erwähnt unterstützt die Box den Bluetooth-Standard nicht;
zumindest für die Nutzung von kabellosen Kopfhörern soll diese aber laut Aussage eines Support-Mitarbeiters mittels Update nachgereicht werden.

Nachfolgend eine kleine Übersicht über die PROs und CONTRAs der neuen Tigerbox Touch:

PRO:

– deutlich verbesserter Klang (5W Leistung anstelle von 3W beim Vorgänger)
– Touch-Display anstelle von Knöpfen
– eingebautes Nachtlicht
– integrierter Timer
– Lautstärkebegrenzung
– vielfältige Einstellmöglichkeiten (altersgerechte Inhalte, etc.)
– LED-Streifen
– lange Laufzeit
– Trageschlaufe am Gehäuse
– Bumper im Lieferumfang
– Tigercards für Nutzung ohne Abo

CONTRA:

– Abspielen von eigenen Inhalten per Bluetooth oder SD-Karte nicht mehr möglich (finde ich persönlich sehr sehr schade)
– aktuell noch keine Unterstützung von kabellosen Kopfhörern (soll ja aber nachgereicht werden)

Was lässt sich also über die Box sagen?

Technisch ganz klar eine Weiterentwicklung mit tollen Verbesserungen und neuem Nutzungskonzept, welches deutlich mehr auf die Nutzung durch Kinder fokussiert ist; jedoch die „Anschlussmöglichkeiten“ verringert.
Mit einem Preis von knapp 100EUR ist die Box teurer als ihr Vorgänger, aber meiner Meinung nach ist das durchaus gerechtfertigt; schließlich sind
Geschichten in Form von Tigercards zum Teil günstiger zu haben als das bei Mitbewerbern der Fall ist.

Wenn ihr auf die fehlende Verbindungsmöglichkeit per Bluetooth/Sd-Karte verzichten könnt, kann ich hier eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

 

Weiterführende Informationen zur Box, den Tigertickets und den Tigercards findet ihr auf der Website Tigermedias.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.